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Gesundheitsgefahren

Höchste Hitze-Warnstufe für Stade ausgerufen – Das rät die Feuerwehr

An den Bassenflether Strand? Ohne Schattplatz ist das am Wochenende nicht zu empfehlen. (Archivbild)

An den Bassenflether Strand? Ohne Schattplatz ist das am Wochenende nicht zu empfehlen. (Archivbild) Foto: Vasel

Heiß, heißer, am heißesten: Zum Wochenende steigern sich die Temperaturen noch einmal. Entlädt sich die Hitze in Gewittern mit Starkregen?

Von Redaktion 26.06.2026, 12:25 Uhr
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Landkreis. Am Wochenende findet die Hitzewelle ihren Höhepunkt - auch im Landkreis Stade. Für den Landkreis Stade weist der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitagmittag auf eine steigende, teils extreme Wärmebelastung hin.

Bereits am Freitag herrschen bei andauerndem Sonnenschein Höchsttemperaturen um die 36 Grad. Auch nachts bleibt es bei 16 bis 22 Grad weiter warm.

  • Landkreisweit gilt von Freitag, 11 Uhr, bis Sonnabend, 11 Uhr, eine amtliche Hitzewarnung der Stufe 2 von 3.
  • Von Sonnabend, 11 Uhr, an gilt in Teilen des Landkreises die höchste Warnstufe vor „extremer Hitze“. Ausgenommen sind Teile des Stader Nordens entlang der Elbe.

Hitzebelastung kann für den Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl“, heißt es vom DWD.

Zudem sollte man auf Familienangehörige und Nachbarn achten, besonders auf ältere und alleinlebende Personen.

Hitzegewitter, Starkregen und Sturmböen

Nach einem sonnigen Start verdichten sich am Sonnabend die Wolken. Die Hitze steigert sich zu 30 bis 38 Grad im Norden, auch nachts fallen die Temperaturen nur auf etwa 25 Grad. Ab dem Nachmittag kommt es abseits der Nordsee zu Starkregen, Gewittern und Hagel. Teils herrschen neben stürmischen Böen auch schwere Sturmböen um die 100 Kilometer pro Stunde. Aus Südwesten ist laut den Meteorologen in der Nacht zu Sonntag ein größerer Gewitterkomplex wahrscheinlich.

Auch im Verlauf des Sonntags und in der Nacht zum Montag können weiter Hitzegewitter mit stürmischen Böen auftreten, ansonsten wechseln sich Sonne und Wolken meist ab. Regen und Gewitter sorgen erst einmal nicht für einen Temperaturabfall - es wird weiter zwischen 28 und 38 Grad heiß im Norden.

Aufatmen am Montag: Neben letzten Schauern gehen die Temperaturen auf 26 bis 29 Grad zurück.

Gefahr von Vegetationsbränden

Die Feuerwehren weisen ebenfalls auf die Risiken und Gefahren der Hitze hin und rufen die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf. Aufgrund der hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Vegetationsbränden erhöht. Trockene Wiesen, Böschungen, Parks und Waldflächen können sich bereits durch kleine Unachtsamkeiten entzünden.

„Bitte verzichten Sie auf offenes Feuer und Grillen in der Nähe trockener Vegetation. Werfen Sie Zigaretten niemals achtlos weg - auch nicht aus dem Auto. Stellen Sie Fahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen oder Waldwegen ab, da heiße Fahrzeugteile Brände auslösen können“, heißt es von der Feuerwehr Hamburg.

Wer Rauchschwaden entdeckt, solle sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern: „Wählen Sie sofort den Notruf 112.“

8 Hitze-Tipps der Feuerwehr

Gesundheitlich sind insbesondere ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Tiere durch hohe Temperaturen gefährdet. Dabei können laut Feuerwehrauflistung folgende Tipps helfen:

  • Trinken Sie ausreichend Wasser und andere alkoholfreie Getränke. Auch ohne Durstgefühl.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen während der Mittags- und Nachmittagsstunden.
  • Halten Sie sich möglichst in schattigen oder klimatisierten Bereichen auf.
  • Tragen Sie leichte, helle Kleidung und denken Sie an ausreichenden Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckung und Sonnencreme.
  • Lüften Sie Wohnräume in den frühen Morgenstunden oder nachts und halten Sie tagsüber Fenster geschlossen sowie Räume verdunkelt.
  • Lassen Sie niemals Kinder, hilfsbedürftige Personen oder Tiere in geparkten Fahrzeugen zurück.
  • Hören Sie auf die Warnsignale ihres Körpers. Bei Anzeichen wie Schwindel, Übelkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Verwirrtheit unterbrechen Sie Ihre Aktivität, begeben Sie sich an einen kühlen Ort und suchen gegebenenfalls Hilfe.
  • Kühlen sie sich vor dem Baden langsam ab und gehen sie langsam ins Wasser. Verlassen sie das Wasser sofort, wenn Sie sich unwohl fühlen.

Wann den Notruf 112 wählen

Zeigen Personen Anzeichen eines Hitzschlags oder einer schweren Hitzeerschöpfung wie Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, starke Kreislaufprobleme oder Bewusstlosigkeit, sollte man umgehend den Notruf 112 wählen. Handlungsanweisung der Feuerwehr: „Bringen Sie die betroffene Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte in den Schatten und kühlen Sie sie möglichst.“ (dpa/tip)

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Ulla Bowe
27.06.202618:26 Uhr

Leider wird es nach d.Hitzephase zu schnell wieder vergessen:
ein schlimmes Bild seit diesem Sommer ist der (Rad-)Weg entlang der Harsefelder Straße nach Riensförde. Wo noch vor Kurzem große, jahrzehntealte, schattenspendende Bäume für Fußgänger und Radfahrende den Weg bis zum Kreisel Hagener Stadtweg beschatteten, brennt nun aufgrund des schlimmen Kahlschlags und ohne natürliche Kühlung die viel zu heiße Sonne auf die Menschen nieder.
Auf abgelegenen, nicht frequentierten Ausgleichsflächen wurden angebl.kleine Bäumchen gepflanzt.Was haben die Fußgänger/Radelnden davon?
Und die Brunnensituation in der Innenstadt ist weiterhin ein Fiasko. Die Erkenntnisse über eine bürgerfreundliche, in großen Teilen hitzeabsorbierende Innenstadt sind an Stade konsequenzlos vorbeigegangen.
Damit zeigt sich mir wieder:
Die Verantwortlichen dieser Stadtverwaltung und viele Politiker:innen im Rat zeigen ein schlimmes Maß an Ignoranz und/oder Dilettantismus.
Michael Bowe

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