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Rotes Kreuz lockt freiwillige Blutspender mit Gewinnspielen

Die Blutversorgungssituation in Hamburg und Schleswig-Holstein ist auf einem stabilen niedrigen Niveau. (Archivbild)

Die Blutversorgungssituation in Hamburg und Schleswig-Holstein ist auf einem stabilen niedrigen Niveau. (Archivbild) Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Im Sommer fahren viele Menschen in den Urlaub oder es ist ihnen schlicht zu warm zum Spenden. Der DRK-Blutspendedienst wird kreativ, um dennoch an die nötigen Blutkonserven zu gelangen.

Von dpa Donnerstag, 21.08.2025, 05:35 Uhr

Hamburg/Kiel. Der DRK-Blutspendedienst will während der Sommerferien mit Gewinnspielen und ähnlichen Aktionen mehr Blutspenderinnen und Blutspender gewinnen. Aktuell sei die Versorgung der Kliniken mit Blutkonserven in Hamburg und Schleswig-Holstein auf einem niedrigen, aber stabilen Niveau, sagte eine Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. 

Es gebe derzeit keine Engpässe, das könne sich jedoch täglich ändern. Für Hamburg und Schleswig-Holstein werden werktags rund 500 Blutspenden benötigt, um den Bedarf der Kliniken zu decken.

Kurze Haltbarkeit von Blutkonserven 

Verschiedene Aktionen sollen die Menschen deshalb zusätzlich motivieren, auch im Sommer zu spenden. Dazu gehören die Aktion „Freunde werben Spender“ oder die Möglichkeit, eine Reise zu gewinnen. Diese Anreize sollen auch als Dankeschön für langjährige Blutspende dienen. Eine Bilanz gebe es bisher nicht, aber in der Vergangenheit hätten sich solche Aktionen ausgezahlt, hieß es.

Aufgrund der kurzen Haltbarkeit von Blutkonserven werden regelmäßig Freiwillige benötigt, um die Blutversorgung aufrechtzuerhalten. Die warmen Tage und die Ferienzeit halten Freiwillige allerdings häufig von der Spende ab, so die Erfahrung.

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost sichert den Angaben zufolge drei Viertel des Bedarfs in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen ab. Die übrigen 25 Prozent werden demnach von privaten oder staatlich-kommunalen Blutspendediensten wie zum Beispiel Universitätskliniken übernommen.

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