Altes Land: Darum wird bei Lühesand eine meterhohe Flamme sichtbar
Gas wird an einer mobilen Fackelanlage abgebrannt (Symbolbild). Foto: dpa
Am Montag und Dienstag wird im Kreis Stade eine sechs Meter hohe Flamme zu sehen sein. Was es damit auf sich hat.
Stade. Um ihr bestehendes Gasnetz auf den zukünftigen Transport von Wasserstoff vorzubereiten, muss Gasunie auf der Station Elbe-Süd, südlich der Insel Lühesand, einen Leitungsabschnitt komplett von Gas entleeren. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.
Dafür kommt im ersten Schritt ein mobiler Verdichter zum Einsatz. Anschließend werden die restlichen Gasmengen mit einer mobilen Fackelanlage verbrannt. Die rund sechsstündigen Fackelarbeiten finden laut der Mitteilung am Dienstag, 16. Juni, von morgens bis zum Mittag statt. Auch am Montagabend war die Flamme im Alten Land bereits weithin sichtbar.
Umweltvorteil durch Abfackeln im Alten Land
Die Fackelarbeiten werden von einem Spezialunternehmen unter ständiger fachkundiger Aufsicht durch Gasunie ausgeführt. Abfackeln bedeutet für die Umwelt eine deutliche Entlastung gegenüber dem „kalten Abblasen“, hierdurch lassen sich Methan-Emissionen vermeiden.
Energieversorgung
Darum wird in Stade eine sechs Meter hohe Fackel sichtbar
Gasunie führt diese Arbeiten nach eigenen Angaben so durch, dass die strengen Auflagen der Umweltvorschriften auf EU-Ebene jederzeit erfüllt werden. Der Einsatz der Fackel mit ihrer bis zu sechs Meter hohen Flamme führt zu wahrnehmbaren Licht- und Geräuschemissionen. Hierfür bittet Gasunie um Verständnis.
Über den Einsatz der mobilen Fackel sind die zuständigen Behörden im Landkreis laut Gasunie informiert worden, ebenso die Anwohner. Die Maßnahme hat keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in der Region. (tom/pm)
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