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Einzug in den DFB-Pokal

Alexander Neumann lässt das Kehdinger Stadion jubeln. Foto: Jörg Struwe

Alexander Neumann lässt das Kehdinger Stadion jubeln. Foto: Jörg Struwe

Der Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel hat am Mittwoch vor 3051 Zuschauern im Kehdinger Stadion seinen Titel im Niedersachsenpokal verteidigt. Stürmer Alexander Neumann schoss D/A zum 1:0-Finalsieg gegen Drittligist SV Meppen.

Von Jan Bröhan 22.05.2019, 21:04 Uhr
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Trainer Lars Uder schickt eine schlagkräftige Mannschaft ins Finale. Nach langer Zeit mal wieder eine echte Startelf, ohne groß improvisieren zu müssen. Patrick Siefkes, Meikel Klee, Sören Behrmann, Dimitri Fiks, Nico von der Reith und Jannes Elfers verteidigen. Davor sorgen Oliver Ioannou, Marcel Andrijanic und Florian Nagel für Struktur. Jan Ove Edeling und Alexander Neumann wollen für die offensiven Nagelstiche sorgen.

Die Personallage ist pünktlich zum Pokalfinale also so entspannt wie seit Wochen nicht. Mit Marcel Andrijanic kann Trainer Lars Uder seinen Mittelfeldstrategen aufbieten, der bis zum Nachmittag noch als rotgesperrt galt, doch ein Gnadengesuch beim Norddeutschen Fußballverband hatte Erfolg. Zudem meldete sich Jannes Elfers fit zurück, hinter seinem Startelfeinsatz war noch ein dickes Fragezeichen. Schon während der Tage vor dem Finale freute sich Uder, dass er mal wieder „eine Bank hat“. Mit Eyke Kleine, Julian Stöhr, Liam Giwah, Sung Hyun Jung, Marco Schuhmann und Erdogan Pini sitzen auf der Ersatzbank einige Alternativen.

Und D/A beginnt sehr selbstbewusst, will das Spielgeschehen im eigenen Stadion bestimmen, mit der Selbstverständlichkeit einer Mannschaft, die schon die Drittligisten Braunschweig und Osnabrück aus dem Pokalwettbewerb geworfen hat.

Edeling ist schon in 6. Minute gefährlich nah am Abschluss im Strafraum. D/A drückt, selbst die Verteidiger Behrmann und Klee sind einige Male weit in der gegnerischen Hälfte und schalten sich in das teilweise sehr gefällige Kombinationsspiel ein. In der 13. Minute kommt Neumann den einen Tick zu spät an den Ball, als Meppens Torhüter Eric Domaschke weit vorm Strafraum klären muss.

Meppen kommt erst ab der 15. Minute besser ins Spiel. Um die 20. Minute nervt der SVM mit drei ekligen Ecken, gefährlich. Ganz gefährlich wird es im der 38. Minute, als Nick Proschwitz mit einem Kopfball die Latte trifft.

In der zweiten Hälfte ist das Spiel ausgeglichen, mit vielen Halbchancen auf beiden Seiten.

Und dann trifft Neumann in der 78. Minute in unnachahmlicher Art, mal wieder per Heber. Und wer hat ihn ebenso unnachahmlich freigespielt? Andrijanic, der den Ball von Schuhmann zugeköpfelt bekam.

Und dann wird es noch dramatisch. Vier Minuten Nachspielzeit. D/A nimmt clever die Zeit von der Uhr.Doch dann trifft Max Kremer. Aber der Linienrichter zeigt Abseits an. Kurz danach ist der Jubel groß.

D/A hat zum dritten Mal den Niedersachsenpokal gewonnen und steht im DFB-Pokal.

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