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Naturkatastrophe

Erste Bilanz: Keine Toten bei Erdbeben in Panama

Bei dem Erdbeben in Panama wurden nach ersten Erkenntnissen rund 400 Gebäude beschädigt.

Bei dem Erdbeben in Panama wurden nach ersten Erkenntnissen rund 400 Gebäude beschädigt. Foto: Daniel Gonzalez/XinHua/dpa

Verglichen mit den jüngsten Erdbeben in Venezuela und Kolumbien fällt die erste Katastrophenbilanz in Panama recht glimpflich aus. Es gab mindestens 27 Verletzte.

Von dpa 10.10.2026, 17:20 Uhr
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Panama-Stadt. Bei dem schweren Erdbeben in Panama hat es nach ersten Erkenntnissen keine Todesopfer gegeben. 27 Menschen wurden bei den Erdstößen leicht verletzt, 300 Personen mussten evakuiert werden. Das geht aus einer ersten Schadensbilanz hervor, die die panamaische Zivilschutzbehörde Sinaproc am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichte.

Angesichts der beträchtlichen Stärke des Bebens von 7,7 und verglichen mit den verheerenden Erdbeben in Venezuela und Kolumbien, bei denen zuletzt Tausende beziehungsweise Hunderte Menschen ums Leben gekommen waren, fällt die erste Katastrophenbilanz damit relativ glimpflich aus. 

Schäden an 400 Gebäuden

Allein 17 Verletzte gab es den Angaben zufolge in der Provinz Coclé, in Los Santos waren es sechs. Hinzu kommen demnach einzelne Betroffene in weiteren Gliedstaaten des mittelamerikanischen Landes. Zu den Sachschäden schrieb die Behörde: „Erste Berichte deuten auf Schäden an Wohnhäusern, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Kirchen, Regierungsgebäuden, Brücken und Straßen in verschiedenen Provinzen des Landes hin.“ 

400 Gebäude wurden demnach durch die Erdstöße beschädigt, darunter 142 Wohnhäuser und 188 Schulen. In der Stadt Penonomé (Provinz Coclé) stürzte einer der beiden Türme der Kathedrale ein. 

Zwischenzeitliche Tsunami-Warnung

Das Beben hatte sich nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) am Freitag um 12.56 Uhr Ortszeit ereignet. Das Epizentrum lag demnach rund zehn Kilometer westsüdwestlich von Pitaloza Arriba im zentralen Süden des Landes.

Zwischenzeitlich hatten die zuständigen Behörden einen Tsunami-Alarm an Teilen der Pazifikküste Mittel- und Südamerikas sowie Mexikos herausgegeben. Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben.

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