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Mit dem falschen Versprechen einer gemeinsamen Zukunft soll eine Hamburger Prostituierte einen Kunden um mehr als 70 000 Euro betrogen haben. Die 29-Jährige habe von dem Mann 50 000 Euro verlangt, damit sie sich „freikaufen“ könne, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der offenbar schwer verliebte Freier übergab ihr das Geld. Ein halbes Jahr später stellte sie dem Kunden einen angeblichen Onkel und Tischler vor, der ihm eine neue Küche für 3600 Euro einbauen werde. Der gutgläubige Mann zahlte wieder, ohne Gegenleistung. Kurz darauf erklärte die Frau, sie wolle eine Ausbildung zur Kosmetikerin beginnen und brauche dafür 18 000 Euro. Zum Beweis soll sie selbst erstellte Unterlagen einer Fachschule vorgelegt haben. Erneut ließ sich der Freier nicht lumpen. Doch aus der zum Jahreswechsel 2012/2013 versprochenen gemeinsamen Zukunft wurde nichts. Sie habe zu keinem Zeitpunkt die Absicht gehabt, eine partnerschaftliche Beziehung mit dem Mann einzugehen. Wegen Betruges und Urkundenfälschung soll sie am Dienstag in Harburg vor Gericht kommen.

02.04.2017, 16:46 Uhr
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Mit dem falschen Versprechen einer gemeinsamen Zukunft soll eine Hamburger Prostituierte einen Kunden um mehr als 70 000 Euro betrogen haben. Die 29-Jährige habe von dem Mann 50 000 Euro verlangt, damit sie sich „freikaufen“ könne, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der offenbar schwer verliebte Freier übergab ihr das Geld. Ein halbes Jahr später stellte sie dem Kunden einen angeblichen Onkel und Tischler vor, der ihm eine neue Küche für 3600 Euro einbauen werde. Der gutgläubige Mann zahlte wieder, ohne Gegenleistung. Kurz darauf erklärte die Frau, sie wolle eine Ausbildung zur Kosmetikerin beginnen und brauche dafür 18 000 Euro. Zum Beweis soll sie selbst erstellte Unterlagen einer Fachschule vorgelegt haben. Erneut ließ sich der Freier nicht lumpen. Doch aus der zum Jahreswechsel 2012/2013 versprochenen gemeinsamen Zukunft wurde nichts. Sie habe zu keinem Zeitpunkt die Absicht gehabt, eine partnerschaftliche Beziehung mit dem Mann einzugehen. Wegen Betruges und Urkundenfälschung soll sie am Dienstag in Harburg vor Gericht kommen.

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