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2. Bundesliga

Cottbuser Hass-Plakate gegen St.-Pauli-Fans

Beim Heimspiel gegen St. Pauli hatten Cottbus-Anhänger auch Hassplakate gezeigt.

Beim Heimspiel gegen St. Pauli hatten Cottbus-Anhänger auch Hassplakate gezeigt. Foto: Robert Michael/dpa

Beim Gastspiel in Cottbus werden die Fans von St. Pauli mit Sprüchen und Plakaten angefeindet. Zu Ausschreitungen kommt es aber nicht.

Von dpa 21.09.2026, 11:55 Uhr
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Cottbus/Hamburg. Die Fans von Fußball-Zweitligist FC St. Pauli sind beim Gastspiel bei Aufsteiger Energie Cottbus verbal und visuell angefeindet worden. Zahlreiche Spruchbänder dokumentierten im Cottbuser H-Block die weit auseinander liegenden politischen Positionen beider Vereine, schrieb die „Hamburger Morgenpost“.

„Eure Realitätsferne ist kaum zu ertragen, den Filz entflechten und das Alerta-Netzwerk zerschlagen!“, hieß es gegen die Hamburger Fans gerichtet. Alerta ist ein internationales Netzwerk, dem sich diverse antirassistische und antifaschistische Fan- und Ultragruppen angeschlossen haben.

Probleme in Ultra-Gruppe auf Plakat thematisiert

Zudem nahmen die Energie-Anhänger die derzeitigen Probleme bei Ultra St. Pauli auf. Dort wurden Fälle von Machtmissbrauch bis hin zu sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt öffentlich gemacht. „Eure Regenbogenutopie endet in Pädophilie. Keine Akzeptanz für eure kranke Welt“, stand auf einem Plakat.

Die Ultra-Gruppe hat bereits Ermittlungen aufgenommen und die Täter mit einem lebenslangen Gruppenausschluss und weiteren Konsequenzen belegt. Die Aufarbeitung scheint aber noch nicht abgeschlossen zu sein. Der Verein hat seine Unterstützung zugesagt.

Cottbus distanziert sich

Cottbus reagierte auf die Vorkommnisse aus dem eigenen Fanlager und distanzierte sich. „Geschmack vermag streitbar sein, Diskriminierungen, Herabwürdigung und Gewaltverherrlichung und damit einhergehend die satzungskonformen Grundwerte unseres FC Energie Cottbus e.V. zu missachten jedoch nicht!“, schrieb der Verein auf Instagram. Eine Entschuldigung erfolgte auf diesem Weg nicht.

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