AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Tag der Arbeit

Zehntausend ziehen bei Mai-Demonstration durch Kreuzberg

Linke Proteste starten am Südstern in Kreuzberg.

Linke Proteste starten am Südstern in Kreuzberg. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Die abendliche Mai-Demonstration in Kreuzberg ist unterwegs. Im Görlitzer Park war zuvor einiges los.

Von dpa 01.05.2025, 18:45 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Berlin. Tausende Menschen ziehen bei der traditionellen „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln. Die Polizei spricht von 10.000 Teilnehmern. Bislang wurden laut Polizei keine größeren Vorfälle bekannt. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte in der RBB-„Abendschau“, das Einsatzkonzept der Polizei sei aufgegangen. Sie appellierte an alle, weiter friedlich zu demonstrieren. Bei der Demonstration waren propalästinensische Sprechchöre zu hören, etwas bengalisches Feuer und Rauchtöpfe waren zu sehen. Auf Transparenten war unter anderem zu lesen: „Kampf dem Faschismus“, „Repression zerschlagen“, „Gegen Rassismus und Verdrängung“, „Krieg dem Krieg“. Einige Teilnehmer waren vermummt.

Volle Parks


Im Görlitzer Park waren bei sommerlichem Wetter nach jüngsten Zahlen etwa 18.000 Menschen. Dort wurde schon nachmittags gefeiert und protestiert - und zwar gegen die Pläne des Senats, den als Kriminalitäts- und Drogenhotspot bekannten Park komplett einzuzäunen und nachts zu schließen. Dazu wurde ein „Rave against the Zaun“ veranstaltet.

Bei einer Satire-Demonstration in Grunewald wurden etwa 1800 Menschen gezählt, bei einer DGB-Veranstaltung 6500.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Demokrat nimmt Republikanern Senatssitz in Texas ab

Erstmals seit fast 40 Jahren haben die Demokraten im umkämpften US-Bundesstaat Texas Hochrechnungen zufolge das Senatsrennen für sich entschieden. Ihr Kandidat James Talarico gewann gegen den von Präsident Donald Trump unterstützten Republikaner Ken Paxton, wie die Sender (...).

Spaniens Verkehrsminister tritt nach Zugunglück zurück

Fast eine Woche nach dem schweren Zugunglück mit 69 Toten in der spanischen Gemeinde Urda hat Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente seinen Rücktritt erklärt. Zum Abschluss seiner Anhörung vor dem Parlamentsausschuss kündigte er zudem an, bei der vorgezogenen Parlamentswahl (...).