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Tag des Bieres

Immer mehr Brauereien schließen

Bier verkauft sich nicht mehr so selbstverständlich wie früher. In der Folge schließen immer mehr Brauereien. (Illustration)

Bier verkauft sich nicht mehr so selbstverständlich wie früher. In der Folge schließen immer mehr Brauereien. (Illustration) Foto: Carsten Rehder/dpa

Sinkender Bierabsatz und hohe Kosten setzen Brauereien zu. Warum vor allem kleine Betriebe betroffen sind und welche Bundesländer noch viele Brauereien haben.

Von dpa 04.08.2026, 08:45 Uhr
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Wiesbaden. Das Sterben von Brauereien in Deutschland geht weiter. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der produzierenden Betriebe um 53 auf 1.415 zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag des Bieres (7. August) berichtet. Im Vergleich zum langjährigen Höchststand mit 1.552 Brauereien aus dem Jahr 2019 waren es sogar 137 Brauereien weniger. 

Hintergrund der Entwicklung ist der seit Jahren sinkende Absatz bei gleichzeitig stark steigenden Kosten. Zwar steigt die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier, das kann aber die Mengenverluste beim herkömmlichen Bier nicht ausgleichen. 

Auch im Jahr 2025 hatte Bayern mit 588 Brauereien die höchste Zahl, gefolgt von Baden-Württemberg mit 190 und Nordrhein-Westfalen mit 131 Brauereien. Mehr als die Hälfte aller Betriebe produziert höchstens 100.000 Liter im Jahr. Betriebsaufgaben gab es aber auch in größeren Unternehmen.

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