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Apensen

Gemeinde Beckdorf unterstützt Beekhoff-Sanierung

Übergabe des Zuwendungsbescheids: Bürgermeister Hendrik Klindworth (von links), Gemeindedirektorin Charlotte Richter und Thomas Kröck, Vorsitzender der Kranzbinder Beckdorf.

Übergabe des Zuwendungsbescheids: Bürgermeister Hendrik Klindworth (von links), Gemeindedirektorin Charlotte Richter und Thomas Kröck, Vorsitzender der Kranzbinder Beckdorf. Foto: Laudien

Um LEADER-Fördermittel nutzen zu können, brauchen die Kranzbinder einen Zuschuss der Gemeinde. Jetzt gab der Rat seine Zustimmung - allerdings mit einer Bedingung.

Von Susanne Laudien 01.11.2026, 12:50 Uhr
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Beckdorf. Der Verein Die Kranzbinder Beckdorf will den historischen Beekhoff in Beckdorf für die Zukunft fit machen. Wie berichtet, sollen das Reetdach des Haupthauses erneuert und eine barrierefreie Sanitäranlage in der Durchfahrtsscheune errichtet werden. Über die Unterstützung des Projekts beriet die Politik bereits im Juni.

Das kostet die Sanierung

Jetzt hat der Beckdorfer Gemeinderat einstimmig eine Entscheidung gefällt: Die Kranzbinder erhalten von der Gemeinde 14.100 Euro. 7800 Euro davon sind für die Erneuerung des Reetdachs, 6300 für die Errichtung der Sanitäranlage sowie für notwendige Pflasterarbeiten. Die Zuwendung ist allerdings an einen Bewilligungszeitraum bis zum 31. Dezember 2027 gebunden, in dem das Vorhaben durchgeführt werden muss.

Der Beekhoff soll ein neues Reetdach und barrierefreie Sanitäranlagen erhalten.

Der Beekhoff soll ein neues Reetdach und barrierefreie Sanitäranlagen erhalten. Foto: Laudien

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die geplante Sanierung auf rund 77.500 Euro netto. Den größten Teil davon wollen die Kranzbinder über das LEADER-Förderprogramm der Europäischen Union finanzieren. Da das Vorhaben interdisziplinär mehrere LEADER-Ziele gleichzeitig abdeckt, kann es mit bis zu 67,5 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt werden. Für die Kranzbinder würde das eine Förderung von rund 52.300 Euro bedeuten.

Wann wird das Vorhaben umgesetzt?

Allerdings gibt es hierfür eine grundsätzliche Bedingung: Nichtstaatliche Vereine oder Initiativen müssen einen Teil der Förderung durch öffentliche Gelder absichern. Diese sogenannte Kofinanzierung muss 25 Prozent der LEADER-Förderung betragen. Deshalb hatten sich die Kranzbinder an die Gemeinde Beckdorf gewandt. Die restlichen Kosten tragen die Kranzbinder selbst. Ihr Eigenanteil würde bei rund 12.000 Euro liegen.

Zum Zeitplan äußerte sich Thomas Kröck, Vorsitzender des Vereins, nach dem positiven Ratsbeschluss. Das Vorhaben werde bis Ende des Jahres bei LEADER eingereicht. „Erst wenn die grünes Licht geben, dürfen die Aufträge vergeben werden. Das wird etwa im März oder April sein.“ Der Sommer sei unrealistisch, aber bis Ende nächsten Jahres sollte das Thema durch sein, so Kröck.

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