Ein einzigartiger Erinnerungsort ist das Ziel: In Sichtweite zum Mahnmal für die jüdischen Opfer der Nationalsozialisten soll in Hannover ein Mahnmal für die verfolgten Sinti und Roma entstehen.
In der NS-Zeit war auch die Hamburger Justiz Teil der Terrorherrschaft. Justizsenatorin Gallina erinnert an zwei zum Tode verurteilte Widerstandskämpfer, deren Ideal der Kommunismus war.
Für „shopping.de“ wurden fast zwei Millionen Euro gezahlt, heute gibt es mehr als 18 Millionen .de-Domains. Doch Apps und KI verändern, wie wir Adressen im Netz nutzen.
Viele Auswanderer brachen über den Hamburger Hafen mit Schiffen der Hapag-Reederei in ein neues Leben auf. Von 1901 an war ihre erste Station zur Atlantiküberquerung die „Auswandererstadt“.
Der transatlantische Sklavenhandel wurde von den Briten vor bald 220 Jahren verboten. Die Nachwehen belasten die Menschen in der Karibik aber bis heute - und über die Verantwortung wird gestritten.
Auf dem Wrack der 1495 gesunkenen „Gribshunden“ liegen eine Munitionskiste und ein bemerkenswert gut erhaltenes Kettenhemd. Was die Funde über die deutschen Landsknechte an Bord verraten.
Wenn er einfährt, drehen sich alle Köpfe um. Der SVT Görlitz hat bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel und rollt nach langer Pause wieder durch das Land. Später ging es auf eine bekannte Insel.
Wer über einen Zebrastreifen geht, kann Autos zum Anhalten bringen. Das war allerdings nicht immer so. Woher der tierische Name stammt und wo alles genau anfing: Fakten zur Geschichte des Übergangs.
Es ist ein Vertrag, der Deutschland verändert hat wie kaum ein anderer: Vor 65 Jahren wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen geschlossen. Was daraus entstehen würde, ahnte anfangs keiner.
Eine historische Kommission hat die NS-Vergangenheit früherer Spitzenfunktionäre des Landessportbunds untersucht. Der LSB-Chef selbst zieht eine erste Konsequenz.
Als sich die Rolling Stones Anfang der 1960er Jahre gerade formierten, brauchten sie noch einen Schlagzeuger. Ihren Wunschkandidaten kontaktierten sie ganz traditionell.
Freiwillige sammeln vom 1. November bis 1. Dezember für die Kriegsgräberfürsorge. Dahinter steht eine Arbeit, die über die Pflege von Gräbern hinausgeht.
Ausgegrenzt in den 50ern – und noch bis in die 80er hinein: und dies nur, weil der Vater von Dorothea Langwald aus der Ukraine stammte. Die Erinnerungen schmerzen die Neuenwalderin noch heute.
Mit Spannung wurde erwartet, ob der britische König sich bei seiner Rede zum Commonwealth-Gipfel für die Rolle seines Landes im Sklavenhandel entschuldigen würde. Er trotzt den Forderungen.
1952 stieß das Wiedergutmachungsabkommen zwischen der Bundesrepublik und Israel auf Widerstand – auch unter den Betroffenen. Was die Ausstellung in Neuengamme über die schwierigen Anfänge erzählt.
Ein psychisch kranker Mann soll nach ersten Ermittlungsergebnissen den Brand gelegt haben. Ein Stück deutscher Geschichte ist damit erst einmal kaputt.
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher besucht Premier Péter Magyar am ungarischen Nationalfeiertag in Budapest. Im Gespräch geht es auch um Hamburgs Rolle als Handelspartner.
KI kann historische Dokumente täuschend echt verändern – und echte Quellen als Fälschungen erscheinen lassen. Wie ein neues Projekt Archive und Gedenkstätten schützen soll.
Der Aufstand der Ungarn im Jahr 1956 wurde blutig niedergeschlagen. Die Erinnerung daran war jahrzehntelang tabuisiert. 70 Jahre danach stehen die Feiern auch im Zeichen eines politischen Umbruchs.
Sie wollen dem Namen eine Lebensgeschichte geben: Seit 20 Jahren forschen Historikerinnen und Historiker an den Biografien von Hamburger Opfern des Nationalsozialismus.
Ein mysteriöses Objekt auf einer Pazifikinsel weckte neue Hoffnung, das Schicksal der 1937 verschwundenen Flugpionierin aufzuklären. Der erhoffte Durchbruch blieb aus - aber die Suche geht weiter.
Vor rund 100 Jahren wurde in der Kommunistischen Partei unter Ernst Thälmann viel „gesäubert“. Jetzt erfordert illegaler Müll vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Hamburg eine tägliche Säuberung.
Ein Verdacht brachte den Alltag für Tausende Menschen in Braunschweig durcheinander: Experten vermuteten einen Blindgänger. Was tatsächlich im Boden steckte und wie der Einsatz verlief.
Harte Arbeit, Prügel und sexuelle Übergriffe gehörten in der Nachkriegszeit zum Alltag in vielen Erziehungsheimen. Ein früheres Heimkind blickt zurück. Das ist die Geschichte von Wolfgang Lilier.
Eine neue Brücke führt Besucher durch den neugestalteten Archäologischen Park am Danewerk. Doch wichtige Teile der Anlage sind noch in Arbeit. Was jetzt schon zu sehen ist.
Hunderttausende feierten in Bremen den Tag der Deutschen Einheit. Eine Woche später legt die Polizei eine vorläufige Bilanz vor. Offen bleiben Fragen zum stundenlangen Festhalten von Protestierenden.
Am früheren Checkpoint Charlie in Berlin sind historische Spuren der DDR-Grenzanlage freigelegt worden. Die Funde könnten künftig helfen, die Geschichte des Ortes anschaulicher zu vermitteln.
Michelangelo für die Tastatur: Die Handschrift von Renaissance-Künstler wird digital. Eine neue Schriftart macht aus den charakteristischen Schriftzügen des Meisters ein modernes Alphabet.
Das Europäische Hansemuseum will in einer neuen Sonderausstellung zeigen, wie Geschichte in Spielen erzählt und erlebt werden kann. Besucherinnen und Besucher können dabei aktiv mitmachen.
Mit ihrem neuen Konzeptalbum setzen die Pet Shop Boys dem Mathematiker Alan Turing ein musikalisches Denkmal. Der britische Kriegsheld wurde später wegen seiner Homosexualität verfolgt.
Vor 150 Jahren blieb Thomas Watsons Telefon zunächst stumm. Dann meldete sich Bell mit „Ahoi!“ - und die beiden redeten bis weit nach Mitternacht. Ihre Vermieterin war wenig begeistert.
Wegen Bauarbeiten an einer Straße in Lüneburg werden drei Stolpersteine, die an NS-Opfer erinnern, von einer Firma eingelagert. Zwei von ihnen wurden jetzt gestohlen.
Gottfried Lorenz hat ein lange verdrängtes Kapitel der Hamburger Geschichte aufgearbeitet: die Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus. Dafür ist er am Dienstag im Rathaus geehrt worden.
Der Ansturm am Einheitsfest in Bremen sorgt dafür, dass die Vorräte an vielen Ständen auf der Ländermeile ausgehen. Doch die Verantwortlichen wissen sich zu helfen.
Zum Tag der Deutschen Einheit ist Bundeskanzler Merz in Bremen angekommen. Zu Beginn bekam er eine kleine Führung auf dem Marktplatz - im Beisein von erstaunten Passanten.
Von Freitag bis Sonntag wird mit einem riesigen Fest der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Aber warum eigentlich ausgerechnet im Nordwesten? Und was genau wird am 3. Oktober gefeiert?
Menschen, die sich besonders für die Gesellschaft engagieren, haben den Tag der Deutschen Einheit als Ehrengäste erlebt. Als Bürgerdelegierte konnten sie mit Deutschlands politischer Spitze sprechen.
Das kleinste Bundesland hat ein riesiges Fest organisiert. Rund um den Tag der Deutschen Einheit sind Hunderttausende Menschen in der Hansestadt. Auch Bremens Regierungschef schaute sich um.
Hochrangige Politikerinnen und Politiker feierten, mahnten und zeigten sich volksnah. Politische Institutionen stellten ihre Arbeit vor. Wie sieht die erste Bilanz zum zentralen Fest in Bremen aus?
Bei einer Kundgebung am Rande der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen werden vier Polizisten leicht verletzt. Die Beamten griffen ein, als deine Deutschlandflagge verbrannt wurde.
Die Party läuft noch, da übergibt das kleinste deutsche Bundesland den Staffelstab schon an das größte Bundesland. Bundesratspräsident Bovenschulte gibt seinem Nachfolger im Amt einen Reim mit.
Die wirtschaftliche Angleichung zwischen Ost und West geht kaum mehr voran. Seit fünf Jahren verharrt Ostdeutschland bei knapp unter 80 Prozent des Westniveaus.
Vor den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit stimmten sich Spitzenpolitiker mit bekannten Songs musikalisch ein – begleitet von Bremens Bürgermeister Bovenschulte an der Gitarre.
Politikerinnen und Politiker suchen beim Tag der Deutschen Einheit in Bremen das kurze Gespräch mit Bürgern. Vor allem Julia Klöckner sorgt gut gelaunt für lockere Stimmung, bevor es zum Festakt geht.
Was bedeutet Einheit heute? Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte gibt beim Festakt eine klare Antwort – und erinnert daran, wer die Geschichte mitgeschrieben hat.
Der Bundespräsident nutzt den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit für eine umfassende Warnung. Er mahnt zu verteidigen, was wertvoll ist und errungen wurde.
Wächst nun zusammen, was zusammengehört? Oder eher nicht? 36 Jahre nach der deutschen Vereinigung wird viel geklagt, gegrübelt und gemutmaßt. Einiges aber lässt sich dingfest machen.
Vor den Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit gehen in Bremen Hunderte Menschen auf die Straße. Der Protest der Antifa richtet sich gegen Nationalismus und Sozialabbau. Ganz friedlich bleibt es nicht.
Der niederländische König gab eine Studie zur Geschichte seiner Familie in Kolonialismus und Sklaverei in Auftrag. Die Ergebnisse sind klar und „erschütternd“.
Plötzlich öffneten sich Wege, die vorher kaum oder nicht möglich waren. Der amtierende Bundesratspräsident hat prägende persönliche Erinnerungen an die Zeit rund um den 3. Oktober 1990.