AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Smartphones

Akku fast leer? Manch Handynutzer lässt Verabredung platzen

Der Stromsparmodus soll helfen, dass das Smartphone noch etwas länger durchhält.

Der Stromsparmodus soll helfen, dass das Smartphone noch etwas länger durchhält. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Handys sind nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag. Und wenn deren Akku fast leer ist? Powerbanks wären eine Lösung für unterwegs. Trotzdem wird manch Nutzer dann arg nervös, wie eine Umfrage zeigt.

Von dpa 18.10.2026, 04:25 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Düsseldorf. Das Smartphone ist einigen Nutzern einer Umfrage zufolge so wichtig, dass sie bei einem niedrigen Akkustand Pläne für den Tag aufgeben. Die Frage, ob sie wegen eines fast leeren Smartphone-Akkus schon einmal kurzfristig eine fest geplante Verabredung abgesagt haben, bejahten in einer Umfrage sieben Prozent der Befragten, wie Vodafone in Düsseldorf mitteilte. Der Telekommunikationsanbieter hatte die Umfrage beim Meinungsforscher Civey in Auftrag gegeben, der sie Anfang Oktober unter 2500 Erwachsenen durchgeführt hatte. 

Je jünger die Verbraucher sind, desto wichtiger ist ihnen das Smartphone - das ist eine weitere Erkenntnis der Befragung. Die Teilnehmer waren in fünf Altersgruppen unterteilt. In der Altersgruppe 18 bis 29 gab fast jeder Dritte (31 Prozent) an, wegen eines fast leeren Handyakkus eine Verabredung abgesagt zu haben; in der Altersgruppe 30 bis 39 war es jeder Zehnte. 

In den drei anderen Altersgruppen waren es hingegen nur ein bis zwei Prozent. Daraus könnte man schließen, dass ältere Menschen ziemlich gelassen bleiben, wenn der Prozentwert des Akkustandes sinkt und sinkt.

Nur noch 20 Prozent Akkuladung! Da werden manche Handynutzer nervös.

Nur noch 20 Prozent Akkuladung! Da werden manche Handynutzer nervös. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Ab welchem Akkustand wirst Du nervös?

Außerdem wurden die Verbraucher gefragt, ab welchem Akkustand sie unruhig werden und nach einer Lademöglichkeit suchen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) gab an, bei unter 20 Prozent unruhig zu werden; jeder Sechste (16 Prozent) nannte 10 Prozent als für ihn wesentliche Schwelle und jeder Zwanzigste (5 Prozent) gab die Fünf-Prozent-Schwelle an. Gut jedem Vierten (26 Prozent) ist das nicht wirklich wichtig - sie gaben an, dass ein niedriger Akkustand ihnen keine Sorgen mache. 

Vodafone-Deutschlandchef Marcel de Groot wertete das Umfrageergebnis als Beleg für die Bedeutung von Smartphones im Alltag der Menschen. „Das Smartphone ist längst viel mehr als ein Telefon: Es ist Navi, Kamera, Unterhaltungszentrale und für viele sogar Autoschlüssel“, sagte der Manager. „Vor allem für junge Menschen ist es zum ständigen Begleiter geworden, mit dem sie einen großen Teil ihres Alltags organisieren.“ Dass ein niedriger Akkustand junge Menschen sogar dazu bringe, Alltagspläne zu ändern, zeige, wie selbstverständlich digitale und reale Welt heute zusammengehören.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

25 Jahre iPod: Startschuss für Apples Höhenflug

1.000 Songs in der Tasche - mit diesem Versprechen brachte Apple vor 25 Jahren den iPod auf den Markt. Das kleine Gerät bereitete den Weg für das iPhone - und krempelte nebenbei die Musikbranche um.

Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen

Seit Jahren stellte Elon Musk ein Raketen-Auto in Aussicht - und der nun gezeigte Tesla Roadster kann dank Kaltgas-Düsen ein wenig fliegen. Wie viele davon gebaut werden, bleibt unklar.

Netflix streicht rund 1.000 Jobs

Netflix ist die klare Nummer eins beim Videostreaming, wächst jedoch langsamer als erhofft. Mit dem Duo aus Paramount und Warner entsteht zudem ein starker Rivale. Jetzt gibt es Jobabbau.