Alle Hamburger Haushalte nach Rohrbruch wieder angeschlossen
Experten prüfen nun an den kaputten Stellen, welche Arbeiten nötig sind. Foto: Gerald Wintzer/dpa
Nach den Wasserrohrbrüchen in zwei wichtigen Hamburger Straßen ist zumindest die Wasserversorgung in der Fuhlsbütteler Straße wieder hergestellt. Doch es bleibt vieles gesperrt.
Hamburg. Nach den beiden Wasserrohrbrüchen in zwei wichtigen Hamburger Straßen sind wieder alle Haushalte an die Trinkwasserversorgung angeschlossen. „Wir haben bereits gestern das defekte Leitungsstück ausgetauscht und erneuert. Nach den obligatorischen Spülungen und Beprobungen konnte gestern Abend die Versorgung der angeschlossenen Häuser wieder aufgenommen werden“, sagte eine Sprecherin von Hamburg Wasser der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Die letzten rund 25 Hausanschlüsse waren bis dahin mithilfe eines Wasserwagens versorgt worden. Der Bruch in der Amsinckstraße hatte keine Auswirkungen auf Haushalte.
Die Straße rund um den Wasserrohrbruch ist indes zunächst weiter gesperrt. „An die Leitungsarbeiten folgt nun der Wiederaufbau der Fahrbahn. Die beauftragte Fachfirma wird dafür mit einem Tiefbauteam das gesamte Wochenende vor Ort im Einsatz sein“.
Die Amsinckstraße südlich des Hauptbahnhofs bleibt ebenfalls gesperrt. Am Freitag wurde der Asphalt bereits großflächig aufgefräst, damit eine Baugrube errichtet werden kann. Nach Angaben von Hamburg Wasser mussten dabei 2.000 Kubikmeter Material abgetragen werden. Die Arbeiten werden ebenfalls am Wochenende fortgesetzt. In der kommenden Woche soll es weitere Informationen zur Bauplanung und Leitungssanierung geben.
Verkehrsbehinderungen durch Sperrungen
In beiden Bereichen gab es am Morgen - zu den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs - wieder viel stockenden Verkehr, sagte eine Mitarbeiterin der Verkehrsleitzentrale. Es sei allerdings schon deutlich weniger als noch am Donnerstag gewesen. Vor allem rund um die Amsinckstraße brauchen Autofahrer sehr viel Geduld. Sie ist eine wichtige Verbindung in den Hamburger Süden und nach Niedersachsen. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) kündigte an, die Schäden sollten schnell behoben werden.
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Unter gleich zwei wichtigen Hamburger Straßen sind Wasserleitungen kaputt gegangen und haben enorme Straßenschäden verursacht. Foto: Bodo Marks/dpa