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Iran-Krieg

Börse in Teheran öffnet wieder

In der iranischen Hauptstadt Teheran startet der Handel an der Börse wieder. (Symbolbild)

In der iranischen Hauptstadt Teheran startet der Handel an der Börse wieder. (Symbolbild) Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Ende Februar war der Finanzmarkt in der iranischen Hauptstadt geschlossen worden. Jetzt öffnet er wieder. Was sagt der Gradmesser über die Wirtschaft Irans zwischen Krieg und Verhandlungen aus?

Von dpa 19.05.2026, 11:20 Uhr
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Teheran. Inmitten von Unsicherheit über Verhandlungen oder neue Angriffe im Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten öffnet die Börse in Teheran wieder. Der Handel habe am Morgen nach etwa 80-tägiger Pause wieder begonnen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars.

Ausgeschlossen vom Handel seien 42 Firmen wegen Kriegsschäden. Das entspreche etwa 35 Prozent des Marktvolumens, hieß es bei Fars unter Berufung auf einen Leiter der Börse. So seien etwa Chemiefirmen und Unternehmen der Metallverarbeitung nicht handelbar, berichtete die Zeitung „Sharq“.

Der Ausschluss dürfte einen möglichen Kursverfall dämpfen, da Anleger geneigt sein könnten, Unternehmen mit Kriegsschäden zu verkaufen. „Sharq“ berichtete dennoch von einem Kursverfall zu Beginn des Handels. Lediglich 28 Prozent der Börsenwerte lägen im Plus.

Nach Angaben von Fars schloss der Handel nach etwa viereinhalb Stunden leicht im Plus.

Der Iran durchläuft infolge des Krieges eine schwere Wirtschaftskrise. Durch Militärschläge wurden etwa wichtige petrochemische Anlagen und Stahlwerke beschädigt. Die US-Seeblockade erschwert das für den Iran wichtige Ölgeschäft massiv, und die iranische Führung hatte bereits zu Beginn des Krieges eine Internetsperre verhängt, die wirtschaftliche Aktivität im Land bremst. 

Bereits vor Beginn des Krieges war es infolge wirtschaftlicher Probleme zu Massenprotesten in der Islamischen Republik gekommen, die Irans Machtapparat brutal niederschlagen ließ.

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