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Technik

China tauscht Regierungscomputer mit westlichen Chips aus

Ein Intel-Stand in Peking wirbt während einer Messe für Xeon-Chips.

Ein Intel-Stand in Peking wirbt während einer Messe für Xeon-Chips. Foto: Andy Wong/AP/dpa

Auch weil der Druck aus den USA wächst, forciert China seine Unabhängigkeit bei Schlüsseltechnologien. Bei der Anschaffung neuer Computer sollen die Behörden nun strengere Regeln einhalten.

Von dpa 25.03.2024, 06:30 Uhr
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Peking. China hat einem Bericht zufolge damit begonnen, von Behörden genutzte Computer mit Prozessoren der US-Konzerne AMD und Intel auszutauschen.

Wie die britische „Financial Times“ am Sonntag berichtete, setzen chinesische Beamte nun eine entsprechende Richtlinie vom Dezember um. Diese sehe vor, dass bei der Beschaffung von Computern Kriterien für „sichere und zuverlässige“ Prozessoren und Betriebssysteme berücksichtigt werden müssten. Damit würden auch das Microsoft-Betriebssystem Windows und im Ausland hergestellte Datenbanksoftware durch einheimische Alternativen ersetzt. Parallel dazu werde auch die Umstellung in staatlichen Unternehmen vorangetrieben.

Die „Financial Times“ berichtete unter Berufung auf zwei mit den Vorgängen vertraute Quellen weiter, Regierungsbehörden und Staatsunternehmen werde derzeit aber noch eine gewisse Flexibilität beim Kauf von Computern mit ausländischen Prozessoren eingeräumt.

China arbeitet - wie andere Länder auch - bereits seit einigen Jahren daran, Schlüsseltechnologien aus dem Ausland aus seinen Behörden zu verdrängen. Früheren Berichten zufolge wurden Beamte auch angewiesen, keine iPhones mehr bei der Arbeit zu benutzen.

Die USA versuchen mit Restriktionen zu verhindern, dass China an hoch entwickelte Chips gelangt, die auch militärisch genutzt werden könnten. China bemüht sich angesichts der US-Maßnahmen, eigene Chiptechnologien zu entwickeln - und hat in jüngster Zeit einige Fortschritte präsentiert.

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