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Nach Brand-Katastrophe

Crans-Montana: Nationaler Trauertag und Gedenkfeier geplant

Am kommenden Freitag soll es in Crans-Montana eine Gedenkfeier zu Ehren der Opfer geben.

Am kommenden Freitag soll es in Crans-Montana eine Gedenkfeier zu Ehren der Opfer geben. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Am Freitag soll der Opfer der verheerenden Brand-Katastrophe in Crans-Montana gedacht werden. Der Bundespräsident kündigt zudem einen nationalen Trauertag mit Schweigeminute an.

Von dpa 04.01.2026, 04:05 Uhr
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Crans-Montana. Nach der Brandkatastrophe in einer Bar in Crans-Montana mit 40 Toten soll der Opfer am 9. Januar mit einer Gedenkfeier und einem nationalen Trauertag gedacht werden. Die offizielle Gedenkfeier in dem Nobel-Skiort im Kanton Wallis kündigte die Gemeinde auf ihrer Homepage an. 

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sagte dem „Tagesanzeiger“, er werde dabei sein. Ob auch ausländische Staatschefs anreisten, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Parmelin teilte mit, für den Freitag sei zudem ein nationaler Trauertag geplant. 

Um 14.00 Uhr - zu Beginn der Trauerfeier in Crans-Montana - sollen im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, begleitet von einer landesweiten Schweigeminute, wie Parmelin weiter sagte. „In diesem Moment der Stille können alle Menschen in der Schweiz – und weltweit – persönlich der Opfer der Katastrophe gedenken.“ 

Polizei hat strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet

Bei dem verheerenden Brand in Crans-Montana waren in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 119 verletzt worden, die meisten schwer. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war Schaumstoff an der Decke durch funkensprühende Partyfontänen in Brand geraten. Das Feuer hatte sich innerhalb kürzester Zeit ausgebreitet. Die Schweizer Polizei nahm unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung strafrechtliche Ermittlungen gegen die Barbetreiber auf. 

Die Gemeinde Crans-Montana will im Strafverfahren als Zivilklägerin auftreten.

Die Gemeinde Crans-Montana will im Strafverfahren als Zivilklägerin auftreten. Foto: Baz Ratner/AP/dpa

Derweil teilte die Gemeinde Crans-Montana laut Medienberichten mit, der Gemeinderat habe am Samstag einstimmig beschlossen, sich als Nebenklägerin an dem von den Strafverfolgungsbehörden eingeleiteten Verfahren zu beteiligen. Eine Zivilklage sei eingereicht worden. Zudem werde sie der Staatsanwaltschaft alle verfügbaren Unterlagen zum Brand in der Bar übergeben, hieß es. 

Die Bar war besonders bei jungem Publikum beliebt, entsprechend sind die meisten Schwerletzten Teenager oder junge Erwachsene. Bis Samstag wurden vier der 40 Todesopfer identifiziert. Es handelt sich um Schweizer zwischen 16 und 21 Jahren. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet.

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