Nimmt diese Geschichte ein Happy End? Das LNG-Schiff Energos Force war den Stadern so nah - und ist jetzt doch so fern. Anderes Thema: Warum sich Lehrer in Stade verlieben sollten.
Das schwimmende LNG-Terminal soll nach Stade zurückkommen. Nach dem Hickhack um die Inbetriebnahme gibt es aber kritische Fragen zur Energiepolitik an die Landesregierung. Zwei Minister antworten.
Das schwimmende LNG-Terminal Energos Force liegt derzeit im Golf von Akaba vor Jordanien, jenseits des Suezkanals. Wann und ob überhaupt es nach Stade zurückkehrt, bleibt unklar.
Das schwimmende LNG-Terminal Energos Force und Stade, das ist keine Erfolgsgeschichte. Hat sich das Spezialschiff auf Nimmerwiedersehen von der Elbe verabschiedet?
Die Energos Force auf der Elbe: erst umjubelt begrüßt, jetzt ein Streitthema. Das LNG-Schiff hat nie Gas ins deutsche Netz gepumpt. Woran das liegt, ist umstritten.
Im Streit zwischen der DET und dem HEH-Konsortium geht es offensichtlich um mehr als technische Details. Es geht um Politik und Marktwirtschaft - und um ein Dilemma, in dem die Bundesregierung steckt.
Vor fast genau einem Jahr hat Stade die Ankunft des LNG-Terminals Energos Force groß gefeiert. Bis heute ist es nicht in Betrieb - und fährt jetzt gerade nach Dänemark. Das ist der Grund.
Erst wurde ein rasantes Tempo hingelegt, um den Stader Energiehafen zum Import von verflüssigten Gasen wie LNG zu bauen - jetzt herrscht Stillstand. Das schwimmende LNG-Terminal ist längst da. Bis es den Betrieb aufnimmt, werden noch Monate vergehen.
Zu Wasser, zu Lande und in der Luft haben Hunderte Polizisten die Ankunft der Energos Force in Stade gesichert. Für das große Aufgebot gibt es triftige Gründe: Proteste und Spionage. Die gab es auch bei der Fahrt nach Stade.
Überpünktlich hat die „Energos Force“ am Freitagmorgen unter großen Sicherheitsvorkehrungen am Hafen in Stade-Bützfleth festgemacht. Der Landrat spricht von einem „Meilenstein“ - auch für die Stader Industrie.
Der Projektstart hat sich verzögert, doch jetzt ist es so weit: Um 7.30 Uhr am Freitag soll das schwimmende LNG-Terminal Stade-Bützfleth erreichen. Begleitet wird es von einem großen Polizeiaufgebot, das den Transport sichern muss.