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Bundesliga

Frankfurt bejubelt zweiten Derby-Sieg in Mainz

Can Uzun traf beim Frankfurter Sieg in Mainz doppelt.

Can Uzun traf beim Frankfurter Sieg in Mainz doppelt. Foto: Torsten Silz/dpa

Im 19. Anlauf holt Eintracht Frankfurt beim FSV Mainz 05 zum zweiten Mal drei Punkte. Beim starken Auftritt der Hessen ragt ein Duo heraus.

Von Eric Dobias, dpa 12.09.2026, 17:30 Uhr
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Mainz. Eintracht Frankfurt hat dank Elfmeterkiller Noah Atubolu und Doppelpacker Can Uzun erst zum zweiten Mal in der Bundesliga-Geschichte das Rhein-Main-Derby beim FSV Mainz 05 gewonnen. Beim 3:1 (2:0) traf neben Uzun (9./60. Minute) auch Jonathan Burkardt (45.+1) an seiner alten Wirkungsstätte für die Hessen, für die es der erste Saisonsieg war. Der späte Treffer von Phillip Tietz (89.) half den Mainzern nicht mehr.

Großen Anteil am verdienten Gäste-Erfolg hatte auch Atubolu. Der Eintracht-Torwart krönte seinen starken Auftritt, als er in der 43. Minute einen Foulelfmeter von Nationalspieler Nadiem Amiri parierte. Es war bereits der sechste Strafstoß, den Atubolu in der Fußball-Bundesliga abwehren konnte. 

Den zuvor einzigen Sieg in Mainz hatten die Frankfurter, die nun wie der Rivale über vier Punkte verfügen, im Januar 2021 (2:0) gelandet. Trainer damals wie heute: Adi Hütter.

Dominanter Frankfurter Auftritt 

Der im Sommer nach fünf Jahren zur Eintracht zurückgekehrte Österreicher veränderte sein Team nach dem bitteren 1:4 in der Vorwoche gegen Augsburg auf zwei Positionen. Mario Götze und Younes Ebnatoulib mussten für Jeremiaha Maluze und Noel Aseko weichen. 

Jonathan Burkardt traf an seiner alten Wirkungsstätte.

Jonathan Burkardt traf an seiner alten Wirkungsstätte. Foto: Torsten Silz/dpa

Bei den Mainzern rückte Stammtorwart Robin Zentner nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder zwischen die Pfosten. Ansonsten ließ Trainer Urs Fischer die gleichen Spieler wie beim überzeugenden 5:0 in Hamburg ran. Die konnten aber in keiner Phase an die starke Leistung beim HSV anknüpfen.

Die Gäste waren von Beginn an hellwach und verzeichneten durch Ritsu Doan die erste Chance. Pech für den Japaner, dass sein Schuss aus 18 Metern nur am Innenpfosten landete und der Ball von dort ins Feld zurücksprang. Drei Minuten später jubelte die Eintracht dann aber doch. Burkardt hatte nach feinem Pass von Doan auf der rechten Außenbahn plötzlich viel Platz. Die flache Hereingabe verwertete Uzun aus Nahdistanz zur Führung.

Mainz zu harmlos

Frankfurt spielte weiter selbstbewusst nach vorn und ließ die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Die erste gefährliche Situation vor dem Gäste-Tor beschworen die Hessen selbst herauf. Nach einem verunglückten Rückpass von Kapitän Robin Koch rettete Atubolu außerhalb des Strafraums gerade noch rechtzeitig vor dem heranstürmenden Phillip Tietz. 

Wurde seinem Ruf als Elfmeterkiller gerecht: Noah Atubolu.

Wurde seinem Ruf als Elfmeterkiller gerecht: Noah Atubolu. Foto: Torsten Silz/dpa

Kurz vor der Pause kamen die weitgehend harmlosen Mainzer dennoch zur großen Ausgleichschance, als Schiedsrichter Felix Zwayer nach einem Strafraum-Foul von Raphael Onyedika an Sheraldo Becker Elfmeter gab. Amiri verlor jedoch das Nervenduell gegen Atubolu, der in die richtige Ecke abtauchte. Den Nachschuss setzte Tietz neben den Pfosten. 

Burkardt mit Tor und Vorlage

Die Rheinhessen hatten sich von diesem Schock noch nicht erholt, da schlug es hinten zum zweiten Mal ein. Nach einem weiten Ball von Jeremiaha Maluze hatte Burkardt freie Bahn und vollendete eiskalt. Den Jubel über sein zweites Saisontor verkniff sich der 26-Jährige, der sieben Jahre lang das Mainzer Trikot getragen hatte, aus Respekt vor den 05-Fans.

Wer nach dem Wechsel eine wilde Aufholjagd der Hausherren erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Eintracht stand in der Abwehr weiter sicher und initiierte selbst immer wieder Offensivaktionen. Eine davon nutzte Uzun zum entscheidenden dritten Treffer.

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