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Hotels und Restaurants

Gastgewerbe unter Druck: Umsatz sinkt 2025 preisbereinigt

Viele Restaurants in Deutschland stehen wegen gestiegener Preise unter Druck. (Symbolbild)

Viele Restaurants in Deutschland stehen wegen gestiegener Preise unter Druck. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Das Gastgewerbe steckt seit Jahren in der Flaute. Im vergangenen Jahr gingen real die Einnahmen zurück, obwohl die Preise anziehen. Auch die umsatzstarke Weihnachtssaison half nicht.

Von dpa 19.02.2026, 09:10 Uhr
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Wiesbaden. Das Gastgewerbe in Deutschland hat 2025 nur dank steigender Preise mehr Umsatz erzielt. Nominal stiegen die Einnahmen von Hotels, Pensionen, Restaurants und Co. zwar um 1,4 Prozent zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Preisbereinigt schrumpften die Umsätze aber um 2,1 Prozent.

Dabei verzeichneten Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Pensionen 2025 real ein Umsatzminus von 2,0 Prozent. In der Gastronomie stand ein Rückgang von 2,2 Prozent. Selbst im Dezember mit vielen Feiern in der Weihnachtssaison gab es demnach preisbereinigt Umsatzeinbußen.

Während der starke Deutschland-Tourismus, der 2025 ein Rekordjahr erlebte, Hotels und Pensionen zumindest stützt, steht insbesondere die Gastronomie seit Jahren unter Druck. Ihr setzen steigende Kosten für Energie und Lebensmittel sowie die Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu.

Gastro-Steuersenkung geht an Verbrauchern vorbei

Weil allgemein die Preise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, ist Essengehen für viele Menschen zum Luxus geworden. Die Bundesregierung griff der Gastronomie unter die Arme: Seit Jahresbeginn gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen statt zuvor 19 Prozent.

Allerdings spüren Kunden in vielen Restaurants und Cafés nichts davon, viele Betriebe behalten die Steuerersparnis ein. Das legen auch neue Zahlen des Statistischen Bundesamts nahe: Im Januar war der Besuch in Gaststätten demnach sogar 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor - trotz Steuersenkung. Aus der Gastronomie war zuletzt zu hören, die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft angesichts steigender Energie-, Waren- und Lohnnebenkosten.

Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie ist zum Jahreswechsel gesunken. (Symbolbild)

Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie ist zum Jahreswechsel gesunken. (Symbolbild) Foto: Sina Schuldt/dpa

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