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Fußball

HSV verliert Regionalliga-Stadderby gegen St. Pauli

HSV-Talent Louis Lemke (links; hier gegen den BVB) kam bei der U21 in der Regionalliga zum Einsatz. (Archivbild)

HSV-Talent Louis Lemke (links; hier gegen den BVB) kam bei der U21 in der Regionalliga zum Einsatz. (Archivbild) Foto: Fabian Strauch/dpa

Ob‘s an der ungewohnten Zeit lag? Zum Mittag duellieren sich die Hamburger Rivalen - mit einem klaren Sieger.

Von Redaktion 16.09.2026, 14:05 Uhr
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Hamburg. Der FC St. Pauli II hat das kleine Hamburger Fußball-Derby bei der U21 des HSV gewonnen. Anpfiff im Stadion Hoheluft war am Mittwochmittag um 12 Uhr. Am Ende hieß es nach Toren von Kenan Aydin (11. Min.), Haron Sabah (22.) und Jack Wardius (49.) 3:0 (2:0) für St. Pauli.

Die Rothosen vom HSV hatten dabei Unterstützung von Louis Lemke. Der Verteidiger hatte sich zuletzt bei den Profis in der Bundesliga ordentlich geschlagen.

Der HSV kämpft gegen den Abstieg. St. Pauli II rückt dagegen ins Tabellenmittelfeld auf und gastiert am Sonnabend (18 Uhr) im Kehdinger Stadion bei der SV Drochtersen/Assel. Die Kedinger gewannen am Dienstag mit Fünffach-Torschütze und Ex-HSV-Stürmer Tom Sanne 8:2 gegen Kickers Emden.

Regionalliga-Reform: Unterstützung vom FC Bayern

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München hat sich bei der geplanten Reform der Fußball-Regionalliga für das sogenannte Kompassmodell ausgesprochen. Dies sei aus seiner Sicht der „beste Kompromiss“, sagte Dreesen der „Sport Bild“ und stellte sich damit auch hinter DFB-Präsident Bernd Neuendorf. „Entscheidend ist doch aus sportlicher Sicht, dass endlich jeder Meister direkt aufsteigt.“

Seit Jahren wird darüber diskutiert, die aktuell fünf Regionalliga-Staffeln so zu reformieren, dass am Ende einer Saison alle Viertliga-Meister in die 3. Liga aufsteigen können. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kündigte noch für dieses Jahr einen außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember an, um ein neues Modell zu beschließen.

Dreesen: Rasch entscheiden

Favorisiert wird das sogenannte Kompassmodell. Danach sollen vier Staffeln mit jeweils 20 Mannschaften gebildet werden, die in jeder Saison nach geografischen Gesichtspunkten zusammengestellt werden.

„Und ich gebe Bernd Neuendorf absolut recht: Der Fußball darf beim Thema Reformen nicht zum Sinnbild für Stillstand werden“, sagte Dreesen. „Deshalb sollten wir jetzt auch nicht noch lange über immer neue Modelle diskutieren, sondern im Sinne des Fußballs möglichst rasch zu einem tragfähigen Konsens kommen. Ich hoffe, dass bei einem entsprechend einberufenen DFB-Bundestag die nötige Mehrheit zustande kommt.“ (dpa/tip)

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