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August-Zahlen

Iran-Krieg treibt Preise im Großhandel

Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im August der Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen. (Archivbild)

Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im August der Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen. (Archivbild) Foto: Marijan Murat/dpa

Energie und Rohstoffe sind deutlich teurer geworden. So stark sind die Preise im Großhandel schon lange nicht mehr gestiegen. Das könnte auch auf die Verbraucherpreise durchschlagen.

Von dpa 15.09.2026, 08:50 Uhr
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Wiesbaden. Die Verkaufspreise im Großhandel in Deutschland sind im August so stark gestiegen wie seit dreieinhalb Jahren nicht. Verglichen mit dem Vorjahresmonat lagen die Preise um 6,8 Prozent höher, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Einen größeren Sprung binnen Jahresfrist gab es zuletzt im Februar 2023 mit damals 9,5 Prozent.

„Ausschlaggebend für den Preisanstieg im August 2026 waren noch immer die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten“, erläuterte die Behörde in Wiesbaden. Mineralölerzeugnisse zum Beispiel waren nach Berechnungen des Bundesamtes mehr als ein Drittel (36,1 Prozent) teurer als ein Jahr zuvor. Von Juli auf August des laufenden Jahres zogen die Großhandelspreise insgesamt um 0,9 Prozent an.

Der Großhandel ist eine von mehreren Wirtschaftsstufen, auf denen sich das allgemeine Preisniveau bildet. Neben dem Großhandel zählen dazu die Preise für nach Deutschland eingeführte Güter und die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten. Sie alle wirken auf die Verbraucherpreise ein, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet.

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