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Wirbel um Show-Moderatorin

Kiewel entschuldigt sich nach Äußerung im „Fernsehgarten“

Nach dem „Fernsehgarten“ vom vergangenen Wochenende waren Rassismus-Vorwürfe gegen Moderatorin Andrea Kiewel laut geworden. (Archivbild)

Nach dem „Fernsehgarten“ vom vergangenen Wochenende waren Rassismus-Vorwürfe gegen Moderatorin Andrea Kiewel laut geworden. (Archivbild) Foto: Sascha Baumann/ZDF/dpa

Die Moderatorin macht eine japanische Karte kurzerhand zu einer chinesischen und sagt: „Ching Chong Chaang“. Auf viel Empörung folgt nun Bedauern.

Von dpa 13.07.2026, 12:50 Uhr
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Mainz. Die Moderatorin des ZDF-„Fernsehgartens“, Andrea Kiewel, hat sich nach Rassismus-Vorwürfen für eine Aussage zu Pokémon-Karten entschuldigt. „Die spontan getätigte Äußerung war der Live-Situation geschuldet und keinesfalls rassistisch gemeint“, teilte der Sender in Mainz mit. „Andrea Kiewel bedauert ihre Worte und entschuldigt sich dafür.“ 

Der „Fernsehgarten“ am vergangenen Sonntag stand unter dem Motto „90er Dance Party“. Thema in der Sendung war auch die in den 1990er Jahren groß gewordene Pokémon-Welt. Der Boom um Pokémon begann mit der Entwicklung eines Spiels in Japan, mittlerweile umfasst das Pokémon-Imperium neben Videospielen auch TV-Serien oder Kinofilme, weltweit werden Karten mit den Taschenmonstern („Pocket Monsters“) gesammelt und getauscht.

Zwei Sammlerinnen zeigten Kiewel in der Sendung eine Reihe an Pokémon-Karten, darunter ein Kartenset in verschiedenen Sprachen. Beim Betrachten einer japanischen Karte sagte die Moderatorin „Chinesisch“, gefolgt von „Ching Chong Chaang“. Darauf reagierten Nutzer in sozialem Medien mit Unverständnis, unter einem Beitrag zu der Ausgabe des „Fernsehgartens“ auf Instagram wurde Kiewel Rassismus vorgeworfen. 

Von ihrem Sender in Mainz heißt es: „Das ZDF stellt sich explizit gegen jede Form von Rassismus.“

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