AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Pazifik

Nach Vulkanausbruch: Kleine Insel vor Japan entstanden

Unweit der Insel Iwoto hat sich nach Ausbruch eines Unterwasservulkans eine neue Insel gebildet.

Unweit der Insel Iwoto hat sich nach Ausbruch eines Unterwasservulkans eine neue Insel gebildet. Foto: Uncredited/Kyodo News/AP/dpa

Wo früher nur Wasser und Meer war, hat sich heute eine kleine Insel ihren Platz erobert: ein felsiges Eiland von etwa 100 Metern Durchmesser. Wird sie noch wachsen?

Von dpa 09.11.2023, 16:05 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Tokio. Nach dem Ausbruch eines Unterwasservulkans hat sich in der Nähe der japanischen Insel Iwoto im Pazifischen Ozean eine neue Insel gebildet. Das felsige Eiland habe einen Durchmesser von etwa 100 Metern, zitiert die japanische Nachrichtenagentur Kyodo auf ihrer Website Fukashi Maeno vom Erdbeben-Forschungsinstitut der Universität in Tokio.

Die Existenz der Insel habe er bei einem Überflug der betreffenden Gegend am 30. Oktober bestätigen können, sagte Maeno. Die Vulkaninsel Iwoto (Iwojima) liegt etwa 1200 Kilometer südlich von Tokio.

Die Eruptionen erfolgten Maeno zufolge etwa einen Kilometer von Iwoto entfernt im Pazifik. Demnach stiegen alle paar Minuten Rauchwolken auf. Sie hätten eine Höhe von mehr als 50 Metern erreicht. Gelegentlich habe der Vulkan auch Felsstücke mit einem Durchmesser von einigen Metern ausgespien.

Japanische Medien berichteten unter Berufung auf das Wetteramt, dass seit dem 21. Oktober sogenannte vulkanische Beben festgestellt worden seien. Die neue Landmasse habe sich nahe dem Krater des Unterwasservulkans gebildet. In der Gegend habe es schon im vergangenen Jahr und im Juni dieses Jahres Eruptionen unter Wasser gegeben. Die neue Insel könne noch größer werden, sollten sich die Eruptionen fortsetzen, sagte Maeno. Sicher sei das nicht.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Nigeria bestätigt ersten Ebola-Fall

Eine mit Ebola infizierte Frau reist mit dem Flugzeug aus Uganda nach Nigeria. Dort wird ihre Ebola-Infektion bestätigt. 44 Kontakte sind bereits erfasst – wie groß ist das Risiko einer Ausbreitung?

Einige Hundert schwere Pilzvergiftungen pro Jahr

Beim Pilze sammeln ist Vorsicht geboten. Was wirkt wie ein Speisepilz, kann auch mal ein giftiger sein – der nur ähnlich aussieht. Wie viele Menschen sich vergiften, ist nicht ganz leicht zu erfassen.