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Oldendorfer Herbstmarkt öffnet: Noch einmal grüßt der Bürgermeister

Budenbetrieb mitten im Ort und nur für einen Tag: Der Herbstmarkt Oldendorf.

Budenbetrieb mitten im Ort und nur für einen Tag: Der Herbstmarkt Oldendorf. Foto: Klempow

Die Budenmeile lockt nur heute zum Herbstmarkt nach Oldendorf. Das ist Tradition, zum letzten Mal wird Johann Schlichtmann das bunte Treiben eröffnen.

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Von Alexandra Bisping
07.10.2026, 07:50 Uhr
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Oldendorf. Noch einmal – und zwar in diesem Jahr zum letzten Mal – wird Bürgermeister Johann Schlichtmann gemeinsam mit Marktvogt Georg Hellwege am Mittwoch, 7. Oktober, um 10.30 Uhr den traditionellen Herbstmarkt in Oldendorf eröffnen und die Besucherinnen und Besucher im Landgasthof Heins begrüßen. „Die ersten Gäste werden sicherlich wieder unsere Kinder aus den Kindergärten Bi-B-Er und Wilde Hummel sein“, vermutet Schlichtmann.

Zur Eröffnung des eintägigen Gemeinde-Events, bei dem sich die Ortsmitte jährlich am ersten Oktober-Mittwoch in eine bunte Kirmes-Meile verwandelt, haben Marktleiter Hellwege und Bürgermeister Schlichtmann wieder zahlreiche Gäste aus Rat und Verwaltung, Verantwortliche aus Vereinen, Verbänden und Institutionen der Gemeinde sowie befreundete Politikerinnen und Politiker der Nachbargemeinden, des Kreises und der Samtgemeinde Lamstedt eingeladen.

Wurstanbiss eröffnet das Oldendorfer Markttreiben

Auf die Politik folgt die offizielle Herbstmarkt-Eröffnung durch den Marktleiter sowie der ebenfalls traditionelle Wurstanbiss. Dieses Ritual gilt als Startsignal für den eintägigen Jahrmarkttrubel. Die Schausteller mit ihrem Bezirksvorsitzenden David Bode haben auch diesmal eine Vielzahl von Fahrgeschäften und Marktbuden nach Oldendorf gebracht, hoffen auf gutes Wetter und eine Menge kleiner und großer Marktbesucherinnen und -besuchern.

Mit dem Auto anreisende Gäste können Parkmöglichkeiten abseits des Marktes nutzen, zum Beispiel am Bürgerhaus, in der Wilhelm-Schröder-Straße oder der Hauptstraße in Höhe der Geno-Service GmbH. Auch am Rudolf-Pöpke-Sportzentrum in der Schulstraße gibt es Parkmöglichkeiten.

Warum nur wird am Mittwoch und nur einen Tag gefeiert?

Bereits vor Jahrhunderten fand nach dem Martinstag im November der Vieh- und Kramermarkt statt. Weil der mit viel Trubel, Tanz und Randale einherging, beschloss die Obrigkeit 1665, den Markt auf den Mittwoch nach dem Martinstag zu verlegen.

Weil das mitten in der Arbeitswoche war, sollte so allzu ausgiebiges Feiern eingedämmt werden. Da Mitte November oft schon Schnee lag und die Schausteller Schwierigkeiten hatten, mit ihren Pferdewagen den Ort zu erreichen, wurde der Markttag in den 30er-Jahren auf den ersten Mittwoch im Oktober vorverlegt. Seither wird immer mittwochs gefeiert – inzwischen ein buntes Familienfest ohne Tanz, aber mit viel Spaß für Jung und Alt.

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