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Generalstreik

Palästinenser protestieren gegen Israels Todesstrafgesetz

International erntete die israelische Regierung viel Kritik für das Vorhaben.

International erntete die israelische Regierung viel Kritik für das Vorhaben. Foto: Mahmoud Illean/AP/dpa

Ein Generalstreik legt das Westjordanland und Ost-Jerusalem lahm. Palästinenser protestieren gegen das neue israelische Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen.

Von dpa 01.04.2026, 11:40 Uhr
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Ramallah/Berlin. Ein Generalstreik hat große Teile des öffentlichen Lebens im Westjordanland und in Ost-Jerusalem lahmgelegt. Der Protest richtet sich gegen ein neues Gesetz in Israel, mit dem die Todesstrafe für Terroristen eingeführt wird. 

Die Fatah-Organisation des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas rief zu dem Streik auf. Nach Angaben von Augenzeugen wurde er umfassend befolgt. Die Organisatoren riefen dazu auf, Zusammenstöße mit israelischen Soldaten an Kontrollpunkten zu vermeiden. 

Das israelische Parlament hatte das Gesetz am Montag mit knapper Mehrheit gebilligt. Es sieht vor, dass bei terroristisch motiviertem Mord mit dem Ziel der Vernichtung des Staates Israel die Todesstrafe oder lebenslange Haft verhängt werden kann. Vor israelischen Militärgerichten in den palästinensischen Gebieten ist die Todesstrafe in solchen Fällen sogar zwingend.

Das Gesetz muss nun vom obersten Gericht in Israel überprüft werden. International fiel die Reaktion weitgehend kritisch aus.

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