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Techbranche

Start-up-Verbandschefin fordert flexibleren Kündigungsschutz

Die Chefin des Startup-Verbands, Verena Pausder, plädiert für eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Hochqualifizierte

Die Chefin des Startup-Verbands, Verena Pausder, plädiert für eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Hochqualifizierte Foto: Marijan Murat/dpa

Die Verena Pausder fordert, den Kündigungsschutz für Gutverdiener zu lockern. Manche Talente könnten „ziemlich frei von rechts nach links“ wechseln. Sie plädiert für mehr Beinfreiheit für Start-ups.

Von dpa 24.03.2026, 09:16 Uhr
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Berlin. Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Startup-Verbands, Verena Pausder, plädiert für eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen. „Die Kosten für Fehler sind zu hoch in diesem Land“, sagte Pausder der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Wenn Gründer in der Findungsphase vielleicht mal die falsche hoch qualifizierte Person einstellen, die doch nicht ins Unternehmen passt, kostet es sehr viel Geld und Energie, sich wieder zu trennen“, sagte Pausder. „Eines der Hauptprobleme deutscher Start-ups ist, dass sie nicht genug atmen können.“ 

„Ich bin nicht dafür, den Kündigungsschutz flächendeckend abzuschaffen“, betonte Pausder. Aber gerade für Start-ups müsse es bei Mitarbeitern mit höheren Einkommen eine Flexibilisierung geben. Pausder kann sich eine eigene Regelung für junge Firmen vorstellen. „Man könnte das zum Beispiel an die Anzahl an Jahren nach der Gründung knüpfen.“

Flexiblere Regeln für gefragte Fachkräfte

Es gehe im Start-up-Bereich um Talente, „die ziemlich frei von rechts nach links wechseln können“, sagte Pausder. Und auch wenn sie nicht sofort eine neue Beschäftigung fänden, könnten sie mit dem zuvor bezogenen Gehalt „locker ein paar Monate überbrücken“.

Sorgen vor einem Dammbruch, wenn man mit der Aufweichung des Kündigungsschutzes für Gutverdiener beginne, hält Pausder entgegen: „Wenn Unternehmen stattdessen lieber woanders Leute einstellen, ist auch nichts gewonnen.“

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