AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Wahlen

Stichwahlen entscheiden über Bürgermeister und Landräte

Alleine in der Region Hannover sind rund 888.000 Menschen noch einmal zur Wahl aufgerufen. (Archivbild)

Alleine in der Region Hannover sind rund 888.000 Menschen noch einmal zur Wahl aufgerufen. (Archivbild) Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Viele Städte und Landkreise in Niedersachsen stehen vor einer spannenden Entscheidung: Wer wird Bürgermeister oder Landrätin? Erstmals könnte auch die AfD ein kommunales Spitzenamt im Land erringen.

Von dpa 27.09.2026, 03:35 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Hannover. In vielen niedersächsischen Kommunen entscheiden Stichwahlen am Sonntag über Bürgermeister und Landräte. Noch offen sind unter anderem die Entscheidungen über die Oberbürgermeister großer Städte wie Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Göttingen und Lüneburg. Außerdem gibt es Stichwahlen um die Regionspräsidentschaft in der Region Hannover sowie für die Landrätinnen und Landräte in zahlreichen Landkreisen.

Erstmals in Niedersachsen könnte es auch die AfD in ein kommunales Spitzenamt schaffen. Sie ist in drei Stichwahlen vertreten: In Salzgitter fordert die AfD-Kandidatin Patricia Mair den langjährigen Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) heraus. In Munster im Heidekreis tritt die Einzelbewerberin Anna Adamczak gegen Christoph Weynand von der AfD an, in Bockenem bei Hildesheim der Einzelbewerber Jens Lüer gegen den AfD-Kandidaten Felix Mull.

Stichwahlen gibt es überall dort, wo bei den Kommunalwahlen vor zwei Wochen kein Kandidat und keine Kandidatin mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt. Die jeweils zwei stimmenstärksten Bewerber stehen erneut zur Wahl. Von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sollen die Wahllokale dafür noch einmal öffnen.

Insgesamt werden 123 Stichwahlen ausgetragen: Die größte ist die in der Region Hannover mit rund 888.000 Wahlberechtigten, die kleinste die im Flecken Bodenfelde (Landkreis Northeim) mit 2.479 Wahlberechtigten.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Erste Metall-Tarifrunde ohne Einigung

Nach Bewertung der IG Metall Küste ist es nicht zu einer Annäherung gekommen. Die Gewerkschaft pocht auf ein Angebot - sonst könne es im November zu Warnstreiks kommen.