Unter lebensgefährlichen Bedingungen schürfen Menschen im vom Krieg gebeutelten Sudan nach Rohstoffen. Nun kam es zu einer Katastrophe mit vielen Toten.
Am Welttag der humanitären Hilfe wird an die Menschen erinnert, die Armut und Hunger bekämpfen aber auch in Krisengebieten Flüchtlingen helfen. Ihre Arbeit wird zunehmend gefährlicher.
Seit drei Jahren tobt der Bürgerkrieg im Sudan - vor allem Kinder und Frauen leiden. In Berlin gibt es Zusagen für knapp 1,5 Milliarden Euro Hilfsgelder. Und Rufe nach einer sofortigen Waffenruhe.
Seit drei Jahren herrscht Bürgerkrieg im Sudan. Die UN sprechen von der größten humanitären Krise der Gegenwart. Ein Besuch bei Menschen auf der Flucht vor Hunger, Gewalt und Straßen voller Leichen.
In der Region Ost-Darfur trifft ein Luftangriff ein Lehrkrankenhaus. Unter den Toten sind laut Weltgesundheitsorganisation auch Kinder und medizinisches Personal. Der WHO-Chef mahnt zur Deeskalation.
Kurz keimte Hoffnung auf, als die RSF-Miliz nach zweieinhalb Jahren schwerster Gewalt einer Waffenruhe zustimmte. Die Armee schwieg lange - und meldet sich jetzt mit deutlichen Worten zurück.
Die Blutlachen sind aus dem All zu sehen, Menschen in der sudanesischen Stadt Al-Faschir müssen zum Überleben Tierfutter essen: UN-Hochkommissar Türk rechnet mit der internationalen Gemeinschaft ab.
Nach zweieinhalb Jahren grausamen Konflikts hat die paramilitärische Miliz RSF grünes Licht für eine Waffenruhe gegeben. Wird auch die Armee einwilligen?
Im Machtkampf rivalisierender Gruppen hat die Miliz RSF jüngst die Stadt Al-Faschir eingenommen. Es gibt Berichte über Gewaltverbrechen. Experten bestätigen indes eine Hungersnot in Teilen des Sudans.
Experten berichten von schweren Menschenrechtsverletzungen in der sudanesischen Großstadt Al-Faschir durch die RSF-Miliz. Vorwürfe eines Völkermords werden laut.
Der Kampf zwischen der Miliz RSF und der Armee um die Kontrolle der sudanesischen Großstadt Al-Faschir endet für viele Zivilisten tödlich. Hunderte sollen auf der Flucht erschossen worden sein.
Flüchtende aus Al-Faschir berichten von Gewalt und Misshandlungen. Im Lager Tawila fehlt es an Wasser, Essen und Hygiene – Krankheiten breiten sich aus.
Nachdem die RSF-Miliz die Kontrolle über die Hauptstadt der Region Darfur gewinnt, herrscht Angst vor einer neuen Welle der Gewalt. Könnte sich das Land spalten?
Die Großstadt El Fascher in Darfur ist nach dem Rückzug der Armee unter der Kontrolle der Miliz RSF. Es wird befürchtet, dass der Bevölkerung Gewalt und ethnisch motivierte Vertreibung drohen.
Im Sudan hat die Paramiliz RSF die letzte von der Armee kontrollierte Großstadt in der westlichen Region Darfur eingenommen. Die Armee teilte mit, sie habe sich aus der Stadt El Fascher mit rund 300.000 Zivilisten zurückgezogen.
Die letzte Bastion der sudanesischen Regierung in der westlichen Region Darfur ist gefallen. In El Fasher drohen den 300.000 Bewohnern Folter und Vertreibung.
Die letzte Bastion der sudanesischen Regierung in der Region Darfur steht vor dem Fall - 300.000 Menschen droht schwere Gewalt. Die deutsche Staatsministerin Güler setzt sich im Sudan für Frieden ein.
Die diesjährigen Alternativen Nobelpreisträger kommen aus ganz unterschiedlichen Weltregionen. Sie alle zeigen, welche Macht die Zivilgesellschaft hat - wenn sie sich organisiert.
Was passiert, wenn der Täter aus der Psychiatrie entlassen wird? Diese Frage stellen sich nicht nur die Ratshausmitarbeiter in Horneburg und Buxtehude. Die Staatsanwaltschaft kann derzeit nicht helfen. Warum?
Aufatmen in Buxtehude und Horneburg: Der psychisch kranke Mann, der in beiden Orten Menschen angegriffen hat, bleibt in der Psychiatrie. Aber es gibt Konsequenzen.
Zehn Tage nach dem Polizeieinsatz soll das Buxtehuder Stadthaus am Montag wieder geöffnet werden. Aber es gibt nach wie vor unbeantwortete Fragen zur Gewaltserie im Landkreis.
Ein Erdrutsch trifft ein gesamtes Dorf im sudanesischen Krisengebiet Darfur. Während Helfer mit bloßen Händen suchen, bangen Tausende vor dem nächsten Unwetter.
Zwei geschlossene Rathäuser, ein schwer verletzter Apotheker, Angriffe auf Polizisten: Ein Mann greift im Landkreis Stade seit Wochen immer wieder Menschen an.
Innerhalb von vier Wochen muss zum zweiten Mal ein Rathaus geschlossen werden. Ein Mann hat Mitarbeiter angegriffen und bedroht. Nach Horneburg ist Buxtehude betroffen.
Seit 500 Tagen belagert die paramilitärische Miliz RSF die Stadt El Fascher in der sudanesischen Region Nord-Darfur. Für die Bevölkerung dort herrschen grauenvolle Zustände. Besonders leiden Kinder.
Es ist ein Durchfall, der gerade für Kinder, Alte und Schwache tödlich enden kann. Die Cholera breitet sich aus, wenn es kaum sauberes Wasser gibt. Gerade im konfliktreichen Afrika ist das der Fall.
Eine immense Cholera-Epidemie in über 20 Ländern Afrikas trifft die schwächsten Menschen. Helfer leben gefährlich, Gelder für Entwicklungshilfe sind weggebrochen - und nun kommt die Regenzeit.
An den bereits gemachten Zusagen zur Aufnahme Schutzbedürftiger in Deutschland ändert der Regierungswechsel zwar nichts. Dennoch soll ein bereits geplanter Flug jetzt nicht stattfinden.
Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Miliz RSF haben im Sudan zu einer großen humanitären Krise geführt. Flüchtlinge von dort sind jetzt in Deutschland gelandet.
Sie fliehen meist vor Kämpfen wie im Sudan und kommen ohne alles in Ägypten an. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR unterstützt Flüchtlinge beim Nötigsten. Für ärztliche Hilfe fehlt jetzt das Geld.
Die Einnahme des Präsidentenpalasts in Khartum ist ein symbolträchtiger Erfolg für die sudanesische Armee. Ein Ende des Bürgerkriegs ist aber nicht abzusehen. Die humanitäre Krise bleibt.
Das Samendepot auf der Inselgruppe Spitzbergen ist eine Art arktischer Arche Noah für die Pflanzenvielfalt. Jetzt lagern krisengeschüttelte Länder wie der Sudan und die Philippinen dort Proben ein.
Viele ausgehungerte Menschen im Sudan werden Experten zufolge immer schwächer und sterben. Eine Hungersnot ist die schlimmste - und seltene - Form einer Hungerkrise. Helfer schlagen Alarm.
Nach einem Besuch im Sudan sagt der Chef einer Hilfsorganisation, er habe ein Land am Abgrund gesehen. Er warnt: Die Folgen eines Zusammenbruchs könnten auch die EU treffen.
Leni Riefenstahl war eine umstrittene NS-Filmemacherin, die Filme für Adolf Hitler machte. Ihre Bilder des indigenen Volks der Nuba gingen um die Welt. Wie blicken die Nachfahren auf die Aufnahmen?
Eskalation in Nahost, Kriege in der Ukraine und im Sudan: Im Angesicht dieser Weltlage spricht Joe Biden ein letztes Mal als US-Präsident vor den UN - er hat eine eindringliche Mahnung.
Seit April 2023 kämpfen Generäle im Sudan um die Vorherrschaft. Millionen Menschen sind vertrieben und hungern. Westliche Länder können etwas tun, sagt der norwegische Flüchtlingsrat.
Es ging bei den Gesprächen in der Schweiz gar nicht um eine politische Lösung des Machtkampfs im Sudan, nur um einen Waffenstillstand, um mehr humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Der Erfolg ist dürftig.
Die humanitäre Lage im Sudan ist nach knapp 16 Monaten eines blutigen Konflikts angespannt. Nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen droht sich die Situation weiter zu verschärfen.
Sie stehen für mehr Menschlichkeit in schlimmen Zeiten: Die Genfer Konventionen sollen Zivilisten und Kriegsopfer in kriegerischen Auseinandersetzungen schützen. Zumindest auf dem Papier.
Luftangriffe, Vertreibungen und immer wieder sexuelle Gewalt: Im Konflikt im Sudan gibt es vor allem zivile Opfer. Mehr internationales Engagement soll für Schutz sorgen.
Seit mehr als einem Jahr kämpft die sudanesische Armee gegen die Miliz RSF, Millionen Menschen sind auf der Flucht. Der ehemalige UN-Sondergesandte warnt: Hilfen kommen vor Ort zumeist nicht an.
Wenn bekannte Konflikte die Schlagzeilen beherrschen, haben es andere Krisen schwer. Die Auswertung einer Hilfsorganisation zeigt eine besonders vernachlässigte Region. UN-Vertreter schlagen Alarm.
Monatelang galt die Lage in El Fasher, der Hauptstadt von Nord-Darfur, als relativ stabil. Hunderttausende suchten hier Zuflucht vor dem Konflikt im Sudan. Jetzt droht eine Eskalation.
Millionen leiden im Sudan unter Gewalt, Hunger und Vertreibung. Internationale Bemühungen haben den blutigen Machtkampf dort bisher nicht beendet. Nun wurden zwei Milliarden Euro an Hilfe mobilisiert.
Der seit fast einem Jahr andauernde blutige Machtkampf im Sudan hat schwere Zerstörungen angerichtet. Hunger droht - doch viele hilfsbedürftige Menschen können nicht erreicht werden.
Die größte Vertreibungskrise der Welt droht nun zur schlimmsten Hungerkrise zu werden. 25 Millionen Menschen sind betroffen. „Die Menschen im Sudan sind vergessen worden“, heißt es.
Kämpfe, brutale Milizen, Vertreibungen: Millionen Menschen erleben in dem afrikanischen Land seit zehn Monaten einen Albtraum. Milliarden sind nötig, um ihnen zu helfen. Das Problem: sie zu erreichen.
Zwischen den Kriegen in der Ukraine und in Nahost findet der Konflikt im Sudan kaum noch Aufmerksamkeit in Deutschland. Dabei eskaliert dort gerade die Lage. Die Auswirkungen auf die Region sind groß.
Der Sudan forderte, die UN-Mission in dem Bürgerkriegsland zu beenden. Nun hat der UN-Sicherheitsrat reagiert. UN-Generalsekretär Guterres fordert erneut einen sofortigen Waffenstillstand.
Das Verhältnis zwischen der Regierung und den Vereinten Nationen ist schon seit einiger Zeit angespannt. Nun will der Sudan ein Ende der UN-Stabilisierungsmission in dem Krisenstaat.
Wer das Klima retten will, muss groß denken. An vielen Orten der Welt gibt es grüne Mammutprojekte. Doch nicht immer folgen den großen Ankündigungen auch große Taten.