TAGEBLATT-Artikel kostenlos lesen? So läuft das nicht
Journalistische Qualität will bezahlt werden - auch beim TAGEBLATT. Foto: Vonderbank
Das könnte dem einen oder der anderen so passen: TAGEBLATT-Berichte lesen, ohne dafür bezahlen zu wollen. Das funktioniert nicht. Und dafür gibt es gute Gründe.
Stade. Warum wir das schreiben? Weil wir immer mal wieder dem Vorwurf ausgesetzt sind, dass das, was wir journalistisch aufbereitet haben, doch frei zugänglich sein müsste. Es sei ja in Teilen lebenswichtig. Diese Einschätzung freut uns, das mit dem wichtig, aber die Ableitung ist zu kurz gegriffen.
Gratismentalität im Internet – keine gute Entwicklung
Jüngstes Beispiel: der Liveblog zur Kommunalwahl auf TAGEBLATT.de. Das müsste doch freigeschaltet werden, also kostenlos sein, beschwerte sich ein User. Die Gratismentalität ist im Internet leider weit verbreitet. Aber dieses Beispiel zeigt, wie kurios diese Forderung ist.
T Der Newsblog zur Kommunalwahl zum Nachlesen
Am Wahlabend waren ein Dutzend Reporter gleichzeitig unterwegs, in allen Rathäusern des Landkreises Stade und im Kreishaus. Zwei Kollegen saßen in der Redaktion, verarbeiteten die Kurznachrichten der Kolleginnen und Kollegen draußen vor Ort in einem Liveticker, der sehr gut genutzt worden ist. Alles unter Zeitdruck.
An diesem Sonntag begleitet das TAGEBLATT die Entscheidung im Rennen ums Bürgermeisteramt in Buxtehude und Stade von 17 Uhr an ebenfalls mit einem Newsblog. Fünf Kollegen kümmern sich darum.
Wie stellen sich die Leute vor, wie die TAGEBLATT-Reporter bezahlt werden sollen für diesen Einsatz? Durch Abos. Richtig. Das TAGEBLATT finanziert sich größtenteils durch den Vertrieb, also durch den Verkauf der journalistischen Produkte, ob gedruckt oder digital. Selbstredend auch durch Anzeigen, die geschaltet werden. Das ist das Geschäftsmodell.
Geld vom Staat oder von der GEZ? So ein Quatsch!
Zu unserer großen Überraschung heißt es auch schon mal, wir seien vom Staat finanziert oder bekämen Geld von der GEZ. Dem ist nicht so. Das TAGEBLATT ist wie andere Tageszeitungen auch ein unabhängiges Medium eines privatwirtschaftlich geführten Unternehmens, in unserem Fall ist es der Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG.
T Koeser vs. Kramer: Stader Bürgermeister-Duell hier zum Nachschauen
Übrigens: Wer noch nicht ganz überzeugt ist vom Angebot, hat derzeit eine gute Möglichkeit, es zu testen: Einen Monat TAGEBLATT.de gibt es für 99 Cent. So viel sollte doch jeder Interessierte übrig haben. TAGEBLATT.de zum Beispiel bietet täglich mehr als 150 Artikel. An sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.
Brötchen beim Bäcker sind ja auch nicht umsonst
Viele haben das verstanden. Wir freuen uns über stetig wachsenden Zugriffszahlen auf TAGEBLATT.de. Aber wir freuen uns auch über Wertschätzung, indem die Menschen, die unsere Artikel lesen, auch dafür bezahlen.
Oder waren Sie schon mal beim Bäcker und wollten die Brötchen umsonst haben - weil, ist ja lebensnotwendig?
PS: Diese Zugabe ist kostenfrei, ausnahmsweise. Damit sie von allen gelesen werden kann und hoffentlich auch auf Verständnis stößt.
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