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23 Verlage gefördert

Verlagspakt stärkt literarische Vielfalt in Hamburg

Für Kultursenator Carsten Brosda ist der Verlagspakt „Wirtschafts- als auch Kulturförderung“.

Für Kultursenator Carsten Brosda ist der Verlagspakt „Wirtschafts- als auch Kulturförderung“. Foto: Gregor Fischer/dpa

Kleine Verlage in Hamburg profitieren erstmals von einer strukturellen Förderung. Wofür sie die Mittel aus dem Verlagspakt einsetzen können.

Von dpa 06.10.2026, 10:30 Uhr
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Hamburg. Die Stadt Hamburg hat 23 unabhängige Kulturverlage mit Summen zwischen 10.000 und 25.000 Euro gefördert. Das Geld stammt aus dem sogenannten Hamburger Verlagspakt, mit dem die Hansestadt nach eigenen Aussagen als erstes Bundesland eine strukturelle Förderung für kleine und konzernunabhängige Buchverlage eingeführt hat.

„Der Hamburger Verlagspakt ist sowohl Wirtschafts- als auch Kulturförderung. Er trägt maßgeblich dazu bei, die literarische Vielfalt unserer Stadt zu fördern und zu erhalten“, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD): „Bücher sind keine Ware wie jede andere. Verlage sind Unternehmen, in denen gesellschaftlicher Mehrwert entsteht und gesellschaftliche Debatten angestoßen werden.“

Der Hamburger Verlagspakt umfasst eine Gesamtfördersumme von 700.000 Euro. Das Geld kann für Honorare, Gestaltung, Druck und Herstellung sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Damit unterstütze der Verlagspakt unmittelbar die Entstehung und Veröffentlichung literarischer Programme, teilte die Kulturbehörde mit.

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