Nationalmannschaft

„Von tiefstem Herzen“: Kroos ohne Zweifel an DFB-Comeback

Toni Kroos kehrt ins die DFB-Elf zurück.

Toni Kroos kehrt ins die DFB-Elf zurück. Foto: Andreas Gebert/dpa

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Länderspielpause will Toni Kroos wieder für Deutschland spielen. Der Routinier redet in seinem Podcast über Glückwünsche und Zweifel.

Von dpa 28.02.2024, 10:05 Uhr

Madrid. Toni Kroos hat seit seinem angekündigten Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft keinen Moment des Zweifels gehabt. Das sagte der Mittelfeld-Star von Real Madrid im Podcast „Einfach mal luppen“, den er zusammen mit seinem Bruder Felix betreibt. „Wahrscheinlich wäre es auch nicht gut, das zu sagen jetzt, aber es ist wirklich von tiefstem Herzen.“

Der 34-Jährige bekam nach der Bekanntgabe der Rückkehr nach mehr als zweieinhalb Jahren Länderspiel-Pause viele Reaktionen - öffentlich wie privat. „Ich muss sagen, dass da sehr, sehr viel positives Feedback kam“, sagte Kroos. „Also ich hätte jetzt sogar mit mehr Feedback gerechnet, die sagen, ich weiß nicht und was soll das und Risiko oder was weiß ich was.“

Kroos soll der Nationalmannschaft nicht nur zu mehr spielerischer Stabilität verhelfen, sondern auch als Führungsspieler Akzente setzen. Der gebürtige Greifswalder berichtete aus einem Moment der eigenen Erfahrung, was richtige Führung in jungen Spielern auslösen kann. Nach seinem ersten Spiel für Bayern München gab es Lob von Oliver Kahn. „Er hat nach dem Spiel gesagt, der Junge ist weltklasse. Da war ich 17 und er war halt der Titan“, sagte Kroos. Die Aussage habe ihm „einen brutalen Schub gegeben“.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Klopps Kosmos mit Kimmich als Königspersonalie

Während letzte Details am Bundestrainer-Vertrag von Jürgen Klopp ausgearbeitet werden, lohnt ein Blick auf das, was den designierten DFB-Chefcoach danach erwartet: gravierende Personalentscheidungen.

Was nun, Lionel Messi?

Die Fußball-Welt rätselt. Was macht Lionel Messi? Spielt er weiter für Argentinien? Oder hört er auf? Mitentscheidend könnte sein, was Trainer Lionel Scaloni macht, der Messis goldene Ära ermöglichte.