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Weniger Winterweizen und Raps – Landwirte kämpfen mit Dürre

(Archivbild)

(Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Das sechste Trockenjahr in kurzer Folge: Was das für die Ernte in Niedersachsen bedeutet und wie problematisch das für die Landwirte ist.

Von dpa 19.08.2026, 11:00 Uhr
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Hannover. Hitze und Trockenheit machen Niedersachsens Landwirten Probleme. „Abgesehen von der Wintergerste fallen alle Erträge unterdurchschnittlich, aber im Schnitt nicht katastrophal schlecht aus“, sagte Konrad Westphale, der Vorsitzende des Ausschusses pflanzliche Erzeugnisse im Landvolk Niedersachsen, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Angesichts der Gesamtlage sei Niedersachsens Landwirtschaft mit einem blauen Auge davongekommen, teilte das Landvolk mit. West- und Süddeutschland sind von Dürre in diesem Jahr stärker betroffen. 

Dem Bericht zufolge ernteten Niedersachsens Bauern im Durchschnitt sieben Prozent weniger Winterweizen als im Vorjahr. Beim Winterraps wurden fast 17 Prozent weniger Ertrag vom Acker geholt. Die Rapsernte fiel demnach um 40 Prozent kleiner aus als im Vorjahr. „Das sind gerade für unsere Kornkammer erschreckende Ergebnisse, zumal die Betriebskosten weiter steigen und die Erlöse im Keller sind“, so Westphale.

Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erlebt das Bundesland das sechste Trockenjahr in kurzer Folge.

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