26-Jähriger randaliert in Notaufnahme – Zwangseinweisung
Polizisten mussten den Randalierer im Buchholzer Krankenhaus fixieren. Foto: Carsten Rehder/dpa
Im Krankenhaus in Buchholz muss die Polizei den Mann auch vor sich selbst schützen. In der Lüneburger Altstadt tritt ein 58-Jähriger eine Taube tot. Polizei-Meldungen im Überblick.
Ein 26-jähriger Mann hat am Donnerstagnachmittag in der Notaufnahme des Krankenhauses in Buchholz (Kreis Harburg) randaliert und Einrichtungsgegenstände beschädigt. „Als Polizeibeamte vor Ort eintrafen, versuchte er, sich selbst zu verletzen“, berichtet die Polizei. Dies sei durch die Beamten verhindert worden.
Der Mann wurde den Angaben zufolge fixiert und schließlich nach einer Begutachtung durch einen Arzt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Gegen den 26-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Polizei ermittelt wegen Tierquälerei
Nach einem grausamen Vorfall am Freitagmorgen in der Lüneburger Altstadt ermittelt die Polizei wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Gegen 9 Uhr habe ein 58-jähriger Mann ohne triftigen Grund mehrfach auf eine Taube eingetreten, so die Polizei. Der Vogel starb.
Der Kommunale Ordnungsdienst und Polizeikräfte seien eingeschritten. Den Mann, der in der Vergangenheit auch aufgrund psychischer Probleme aufgefallen war, erwartet ein entsprechendes Strafverfahren. „Aufgrund des Vorfalls wurde für den gesamten Altstadtbereich ein Platzverweis ausgesprochen“, heißt es weiter.
Festnahmen nach Einbruch in Lagerhalle
Fahndungserfolg für die Polizei im Landkreis Harburg: In der Nacht zum Freitag ist kurz nach Mitternacht ein Notruf eingegangen. Auf einem Firmengelände in Stelle seien mehrere Personen mit Taschenlampen beobachtet worden.
Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an. „Beamte konnten in unmittelbarer Nähe zum Tatort einen Wagen mit insgesamt fünf männlichen Insassen im Alter von 19 bis 39 Jahren feststellen. Bei ihnen fanden sie diverse Aufbruchwerkzeuge“, heißt es in der Mitteilung.
Die Spurensuche vor Ort habe ergeben, dass die Täter den Zaun überwunden und dann die Tür zu einer Lagerhalle aufgebrochen hatten. „Sie lösten jedoch einen Bewegungsmelder aus und flüchteten wieder“, berichtet die Polizei weiter.
Die fünf Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die weiteren Ermittlungen dauerten an. (pm)
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