AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Blaulicht

Transporter kracht in Neu Wulmstorf in Sonnenstudio – Teurer Schaden

Die kaputte Fensterfront des Sonnenstudios in Neu Wulmstorf ist verbarrikadiert. Den Schaden schätzt die Polizei auf 60.000 Euro.

Die kaputte Fensterfront des Sonnenstudios in Neu Wulmstorf ist verbarrikadiert. Den Schaden schätzt die Polizei auf 60.000 Euro. Foto: Vonderbank

Der Fahrer verliert in der Bahnhofstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Den Polizisten wird der Grund für seinen Kontrollverlust schnell klar.

Von Redaktion 23.10.2026, 08:10 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Neu Wulmstorf. Der Unfall hat sich am Mittwochabend (21. Oktober) an der Bahnhofstraße in Neu Wulmstorf ereignet. Dort war gegen 18.20 Uhr ein 39-jähriger Mann mit einem Renault Trafic in Richtung Bahnhof unterwegs. In der Bahnhofstraße gilt eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

Plötzlich kam der Kleintransporter nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Renault krachte in die Fassade eines Sonnenstudios. „Der Fahrer sowie Kunden und Mitarbeitende des Studios blieben unverletzt“, sagt der Sprecher der Polizeiinspektion Harburg, Jan Krüger. An der Fassade sowie am Fahrzeug entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden. Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft er sich auf rund 60.000 Euro.

1,9 Promille am Steuer

„Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer alkoholisiert war“, teilt Krüger mit. Der Transporterfahrer erreichte bei seinem Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,9 Promille. Ihm wurde daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.

Den Führerschein des 39-Jährigen stellten die Beamten sicher. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Buchholz: Campingmobil ausgeschlachtet

In Buchholz haben sich Unbekannte zudem an einem VW-Camper zu schaffen gemacht. In der Zeit zwischen dem 19. und 21. Oktober entwendeten die Täter laut Polizeisprecher aus dem auf einem Parkplatz abgestellten Fahrzeug die Sitze sowie das Lenkrad. Der Gesamtschaden beträgt geschätzt mehrere 1000 Euro. (set)

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

J
Janine Vonderbank
23.10.202610:00 Uhr

Moin Herr Fitschen, im Alltäglichen wird "Verbrecher/Verbrechen" oft umgangssprachlich für derartige Delikte verwendet. Dies entspricht jedoch nicht der juristischen Defintion gemäß § 12 Strafgesetzbuch. Gruß, TAGEBLATT online

H
Hans-Hinrich Fitschen antwortete am
23.10.202610:27 Uhr

Ich denke, §315c Absatz 1 Nummer 1.a) Strafgesetzbuch trifft hier zu. Damit ist es zumindest keine Verkehrsordnungswidrigkeit mehr sondern schlimmer. Übrigens beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in dem Abschnitt der Bahnhofstraße in Neu Wulmstorf 20 km/h.

H
Hans-Hinrich Fitschen
23.10.202608:10 Uhr

Hoffentlich bekommt der (...) seinen Führerschein nie wieder zurück. // Teile des Kommentars von der Redaktion entfernt - bitte verzichten Sie auf unwahre Behauptungen. TAGEBLATT online

H
Hans-Hinrich Fitschen antwortete am
23.10.202609:47 Uhr

Jemand, der mit fast 2 Promille Auto fährt und deshalb sein Fahrzeug nicht unter Kontrolle hat und somit billigend den Tod von Fußgängern einschließlich Kindern in Kauf nimmt, ist Ihrer Meinung nach kein Verbrecher? Warum? Weil er mit viel Glück keine Todesfälle verursacht hat, als er den Fußweg gequert hat? Wenn ihm der Alkohol nicht eingeflößt wurde, ist sein Handeln meiner Meinung nach als vorsätzlich zu bewerten.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel