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Mehr als 20 Tote

2,6 Millionen Menschen von Hochwasser in Thailand betroffen

Die Gefahr ist vielerorts noch nicht gebannt.

Die Gefahr ist vielerorts noch nicht gebannt. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa

Noch immer steigen die Pegel vielerorts in Thailand weiter. An Bangkoks Flughafen stapeln sich derweil Tausende Gepäckstücke.

Von dpa 30.09.2026, 05:25 Uhr
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Bangkok. Bei den verheerenden Überschwemmungen in weiten Teilen Thailands sind bereits mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt sind laut Katastrophenschutz mittlerweile mehr als 2,6 Millionen Menschen in 29 Provinzen und der Hauptstadt Bangkok von den Fluten betroffen. Zahlreiche Straßen und Wohngebiete standen weiter unter Wasser, nachdem es in der vergangenen Woche und am Wochenende tagelang heftig geregnet hatte.

Obwohl die Niederschläge in Bangkok und vielen anderen Landesteilen inzwischen nachgelassen haben, bleibt die Hochwasserlage angespannt. Zumindest in der Hauptstadt könnte sich die Situation aber nach Einschätzung der Behörden innerhalb von zwei bis drei Tagen normalisieren, sofern es nicht erneut stark regnet.

Pegel steigen weiter

In vielen Gebieten ist die Gefahr jedoch noch nicht gebannt: Große Wassermengen aus den höher gelegenen Regionen fließen noch flussabwärts und erreichen die tiefer gelegenen Gebiete erst mit Verzögerung. Die Folge: Die Pegel steigen weiter. Gleichzeitig sorgt die derzeit hohe Flut dafür, dass die Flüsse ihr Wasser schlechter ins Meer abgeben können. 

Auch der Flugverkehr am Hauptflughafen Suvarnabhumi ist weiter beeinträchtigt. Die Folgen der Überschwemmungen sorgen vor allem für Probleme bei der Bodenabfertigung. Viele Beschäftigte konnten wegen überfluteter Straßen nicht zur Arbeit kommen. Allein bei Thai Airways warteten zuletzt noch rund 5.600 Gepäckstücke auf die Bearbeitung. 

Tausende Koffer warteten am Flughafen Bangkok auf ihre Bearbeitung.

Tausende Koffer warteten am Flughafen Bangkok auf ihre Bearbeitung. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa

Die Fluggesellschaft hat auch zahlreiche Flüge gestrichen - unter anderem nach Deutschland. Die Abflüge von Bangkok wurden vorübergehend deutlich reduziert, andere Maschinen starteten mit Verspätung.

Tagelanger Starkregen hatte das Hochwasser ausgelöst.

Tagelanger Starkregen hatte das Hochwasser ausgelöst. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa

Zahlreiche Provinzen und die Hauptstadt Bangkok sind betroiffen.

Zahlreiche Provinzen und die Hauptstadt Bangkok sind betroiffen. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa

Teilweise mussten Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht werden.

Teilweise mussten Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht werden. Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa

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