AfD verschiebt für Ende Oktober geplanten Parteitag
Die AfD hat ihren Antrag zur Nutzung des Festplatzes in Kaltenkirchen für einen Parteitag zurückgezogen. Foto: Thomas Banneyer/dpa
In Neumünster scheitert das Sicherheitskonzept, Kaltenkirchen ist vom Tisch. Wo die AfD jetzt ihre Kandidaten für die Landtagswahl aufstellen will, bleibt unklar.
Kaltenkirchen. Die AfD muss ihren für das Wochenende 31. Oktober und 1. November geplanten Landesparteitag verschieben. Die Partei zog ihren Antrag zur Nutzung des Festplatzes in Kaltenkirchen (Kreis Segeberg) am Donnerstag zurück, wie Bürgermeister Stefan Bohlen mitteilte. Medien berichteten. Die Planung eines Parteitags im Herbst in einem Zelt sei zu unsicher, zitierten die „Kieler Nachrichten“ den Landesvorsitzenden Kurt Kleinschmidt. An einem geplanten Veranstaltungsort in Neumünster sei das Sicherheitskonzept nicht genehmigt worden, berichtete die Zeitung.
Wann und wo der erste von drei geplanten Parteitagen zur Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl im kommenden April nun stattfinden soll, ist nach Kleinschmidts Angaben noch unklar. Es solle aber noch in diesem Jahr sein.