AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Astronomie

Asteroid hatte wahrscheinlich Durchmesser von einem Meter

Der Asteroid war Ende Januar in Brandenburg verglüht.

Der Asteroid war Ende Januar in Brandenburg verglüht. Foto: Christoph Seidler/DER SPIEGEL/dpa

Ein Asteroid ist im Januar bei Berlin in die Atmosphäre eingetreten. Er hatte wahrscheinlich einen Durchmesser von einem Meter. Wissenschaftler hatten mehrere Meteoriten in Brandenburg entdeckt.

Von dpa 07.02.2024, 12:55 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Berlin. Der in der Nähe von Berlin verglühte Asteroid hatte wahrscheinlich einen Durchmesser von etwa einem Meter. Der Wert sei allerdings mit einer gewissen Unsicherheit verbunden, sagte Robert Luther, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Naturkunde Berlin, der dpa. Wissenschaftler bestimmen die Größe des Himmelskörpers demnach mithilfe seiner Helligkeit und mit dem Anteil der Strahlung, den er zurückwirft.

Im Januar war der Asteroid 2024 BX1 in der Nähe von Berlin verglüht. Der Feuerball war weithin am Himmel zu sehen. Ein Team aus Wissenschaftlern hatte danach mehrere Meteoriten in Brandenburg entdeckt. Meteoriten nennt man die Brocken, die von einem Himmelskörper auf der Erde ankommen. Erste Ergebnisse der Untersuchungen von mehr als 20 Proben belegten laut Museum, dass es sich um einen seltenen sogenannten Aubriten handelt.

Der Asteroid stammt demnach wohl aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Er entstand laut Museum vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren zur Zeit der Bildung des Sonnensystems „durch fortschreitende Kollision und Zusammenballung von ursprünglich staubgroßen Partikeln“.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Zweiter Ebola-Todesfall in Kenia

Insgesamt waren in Kenia neun mit Ebola infizierte Patienten bekannt - nun ist ein Zweiter von ihnen gestorben. Hinweise auf eine weitere Ausbreitung gibt es laut Regierung nicht.

Dänemark stoppt Nerzzucht

In der Corona-Pandemie tötete Dänemark aus Sorge vor dem Virus 15 Millionen Nerze. Später wurde die Zucht wieder erlaubt. Jetzt kommt das endgültige Aus: Spätestens 2029 ist Schluss mit Pelzfarmen.