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Luftverkehr

Auch viele Ankünfte fallen am Hamburger Flughafen aus

Ein Verdi-Vertreter hängt ein Plakat mit der Aufschrift „Warnstreik“ in einem Terminal im Hamburger Flughafen auf.

Ein Verdi-Vertreter hängt ein Plakat mit der Aufschrift „Warnstreik“ in einem Terminal im Hamburger Flughafen auf. Foto: Bodo Marks/dpa

Verdi hat zu einem erneuten Warnstreik am Hamburger Flughafen aufgerufen. Nachdem bereits alle Abflüge für Donnerstag gestrichen worden waren, fallen am Morgen auch immer mehr Ankünfte aus.

Von dpa 14.03.2024, 08:35 Uhr
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Hamburg. Am Hamburger Flughafen hat am späten Mittwochabend ein 24-stündiger Warnstreik der Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich begonnen. Nachdem der Flughafen am Mittwoch mitgeteilt hatte, dass alle 141 geplanten Abflüge für Donnerstag gestrichen werden mussten, fallen am frühen Donnerstagmorgen nun auch bereits knapp 40 Ankünfte aus, wie aus Angaben auf der Webseite des Airports hervorgeht.

Der Flughafen hatte am Mittwoch bereits damit gerechnet, dass sich auch Einschränkungen und Verspätungen bei Landungen ergeben könnten, obwohl Flieger grundsätzlich landen können. Betroffen waren am Morgen zunächst insbesondere Verbindungen aus München, Köln und Stuttgart. Aber auch mehrere Ankünfte aus Wien, Danzig, Paris und Istanbul waren gestrichen. Der Flughafen teilte am Mittwoch mit, dass die Nachwirkungen des Ausstands auch noch am Freitag zum Ferienstart in Hamburg zu spüren sein werden.

Bei den Tarifverhandlungen der Luftsicherheit geht es um die Arbeitsbedingungen von etwa 25.000 Beschäftigten privater Sicherheitsdienstleister. Sie kontrollieren im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und Gepäck an den Zugängen zum Sicherheitsbereich. Bei dem Konflikt sind bislang fünf Verhandlungsrunden ohne Ergebnis geblieben.

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