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Raumfahrt

Bezos-Rakete setzt Satelliten in falscher Umlaufbahn ab

Vieles lief wie geplant bei dem Start - aber eine wichtige Sache nicht.

Vieles lief wie geplant bei dem Start - aber eine wichtige Sache nicht. Foto: John Raoux/AP/dpa

Bereits zum dritten Mal startete die leistungsstarke Schwerlastrakete „New Glenn“ von Amazon-Gründer Bezos. Dabei erreichte sie neue Meilensteine - aber eine wichtige Sache ging schief.

Von dpa 20.04.2026, 21:35 Uhr
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Cape Canaveral. Die leistungsstarke Schwerlastrakete „New Glenn“ des Weltraumunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat bei ihrem dritten Start einen Satelliten in der falschen Umlaufbahn abgesetzt. „Wir haben eindeutig nicht die Mission abgeliefert, die unser Kunde wollte und unser Team erwartet“, teilte Firmenchef Dave Limp via Online-Plattform X mit. 

Ersten Erkenntnissen habe eines der Triebwerke nicht ausreichend Schubkraft produziert, hieß es weiter. Gemeinsam mit der US-Flugaufsichtsbehörde FAA werde der Vorfall nun untersucht.

Die „New Glenn“ war zuvor planmäßig vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet - und das erstmals mit einer zuvor bereits verwendeten Raketenstufe. Diese Raketenstufe landete nach dem Start auch diesmal wieder auf einer Plattform im Atlantik. Der Satellit namens „Blue Bird 7“ sei dann allerdings in einer zu niedrigen Umlaufbahn abgesetzt worden, wie auch der Hersteller AST SpaceMobile bestätigte. 

Die „New Glenn“-Rakete hatte es beim Erstflug im Januar 2025 direkt ins All geschafft. Beim zweiten Flug rund zehn Monate später hatte die Rakete zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All gebracht.

In Zukunft will Blue Origin mit der „New Glenn“-Rakete dem Unternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert.

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