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In der Innenstadt

25.000 Demonstranten in Hamburg: „Freiheit muss verteidigt werden“

Die Veranstalter sprechen von 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Demonstration gegen Rechtsextremismus.

Die Veranstalter sprechen von 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Demonstration gegen Rechtsextremismus. Foto: Georg Wendt/dpa

Tausende Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Rechtsextremismus. Was sie mit dem Motto „Freiheit muss verteidigt werden“ erreichen wollen.

Von dpa 12.09.2026, 17:05 Uhr
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Hamburg. Erneut sind in Hamburg tausende Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Zeit zum Handeln - Freiheit muss verteidigt werden“ zogen nach Angaben der Veranstalter rund 25.000 Demonstranten durch die Innenstadt, um gegen Rechtsextremismus und eine Normalisierung rechtsextremer Parteien zu protestieren. Die Polizei konnte auf Nachfrage zunächst keine Angaben zur Teilnehmerzahl machen.

Bischöfin Fehrs und Bosse auf der Bühne

Als Rednerinnen traten unter anderem die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla und die stellvertretende Schura-Vorsitzende Özlem Nas auf. Ebenfalls auf der Bühne: der Sänger Axel Bosse. Er spielte gemeinsam mit dem Hamburger Kneipenchor live am Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt.

Veranstalter und Partner waren das Bündnis „Zusammen gegen Rechts Hamburg“, die Initiative „Prüf“, die Klimabewegung Fridays for Future Hamburg und zahlreiche weitere Organisationen. Das Wahlergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt mit fast 44 Prozent sei zwar keine Überraschung gewesen, hieß es im Demonstrationsaufruf. Die internationalen Reaktionen zeigten jedoch, welche Rolle diese Wahl im Kontext der weltweit erstarkenden Rechten spiele.

Jeden zweiten Samstag im Monat „Prüf“-Demo

Die bundesweite Initiative „Prüf“ um den Satiriker und früheren EU-Abgeordneten Nico Semsrott ruft seit Monaten jeden zweiten Samstag im Monat um 14.00 zu einer Demonstration auf. Ihr Ziel: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ „Prüf“ steht für „Prüfung rettet übrigens Freiheit“.

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