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Industrie

Elektronikmaschinenbau schöpft Hoffnung

Die Hersteller von Maschinen zur Elektronik-Herstellung schöpfen langsam wieder Hoffnung. (Archivbild)

Die Hersteller von Maschinen zur Elektronik-Herstellung schöpfen langsam wieder Hoffnung. (Archivbild) Foto: Daniel Karmann/dpa

Nach schwierigen Jahren gibt es Anzeichen für einen Aufschwung. Noch ist die Lage aber schlecht - besonders für die Lieferanten einer wichtigen Industriebranche.

Von dpa 18.11.2025, 06:05 Uhr
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München. Die Hersteller von Maschinen zur Elektronik-Produktion schöpfen langsam Hoffnung auf Besserung. Darauf deuten Zahlen des Fachverbands der Brache im Maschinenbau-Verband VDMA hin, die er zum Start der Messe Productronica in München vorlegt. Die Branche hat schwierige Jahre hinter sich. 

Laut einer Umfrage der Fachgruppe erwarten knapp 20 Prozent der Unternehmen im kommenden halben Jahr eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, nur 10 Prozent eine Verschlechterung. Etwa 20 Prozent gehen zudem von einem Umsatzwachstum von 10 bis 15 Prozent in 2026 aus. Allerdings nennt mehr als die Hälfte der Unternehmen ihre aktuelle Situation schlecht oder sehr schlecht. Als gut bezeichnen sie nur 0,5 Prozent, als sehr gut kein einziges Unternehmen in der Umfrage.

Allerdings ergeben sich deutliche Unterschiede je nachdem, für welche Branchen die Elektromaschinenbauer tätig sind. Wer die Autoindustrie als wichtigsten Kunden hat, schätzt Lage und Aussichten sehr viel schlechter ein als der Durchschnitt.

Die weltweite Nachfrage nach elektronischen Komponenten und Baugruppen zieht dagegen weltweit deutlich an, wie der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) mitteilt. Allerdings treiben vor allem Amerika, China und die Region Asien/Pazifik die Nachfrage. Immerhin erwartet der Verband im laufenden Jahr aber auch in Europa wieder Wachstum, wenn auch deutlich geringer als weltweit.

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