AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Tarifkonflikt

Erneute Warnstreiks bei Stadtbussen in Schleswig-Holstein

Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi.

Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. Foto: Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Pendler in Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg müssen sich am Wochenende eine Alternative zum Stadtbus suchen. In Neumünster greift Samstag aber ein Notfahrplan.

Von dpa 22.03.2024, 16:20 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Kiel/Lübeck. In Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg bleiben die Stadtbusse am Wochenende wieder im Depot. Grund ist ein erneuter Warnstreik im Busverkehr der vier kreisfreien Städte seit Freitagnachmittag, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. „In Kiel, Flensburg und Lübeck sind alle Busse auf dem Weg in die Depots“, sagte Verdi-Sprecher Sascha Bähring am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

In Neumünster hat der Stadtverkehr am Freitag jedoch einen Notfahrplan angekündigt. Am Samstag sollen auf den meisten Linien von 9.00 bis 15.00 Uhr stündlich Busse ab dem Bahnhof fahren. Die Linien 8 und 9 fallen dort aber aus. Die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) verwies Fahrgäste auf ihrer Internetseite darauf, dass bis zum Ende der Nachtbuslinien am Montag gegen 4.45 Uhr keine Busse der KVG fahren werden.

Verdi fordert neben der Einführung einer 35-Stunden-Woche die Begrenzung der Schichtlänge auf maximal zehn Stunden. Außerdem wird eine Mindestruhezeit von zwölf Stunden verlangt. Die Laufzeit der Vereinbarung soll zwölf Monate betragen. Die Tarifverhandlungen für die Verkehrsbetriebe der kreisfreien Städte sollen am Mittwoch weitergehen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Hape Kerkeling: „Bleiben Sie mutig“

Der Komiker setzt sich unerbittlich für die freiheitliche Demokratie in Deutschland ein. Er sagt: Es braucht Mut, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

VW ruft weltweit mehr als 70.000 E-Autos zurück

Der Rückruf von Millionen Fahrzeugen wegen einer fehlerhaften Schraube liegt noch nicht lange zurück. Nun muss Volkswagen erneut einen Mangel ausräumen. Auch in Deutschland sind viele Autos betroffen.