AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Notfälle

Französische Flughäfen wegen Bombendrohungen gesperrt

Reisende warten, während ein französischer Soldat vor dem Flughafen Toulouse-Blagnac patrouilliert.

Reisende warten, während ein französischer Soldat vor dem Flughafen Toulouse-Blagnac patrouilliert. Foto: Charly Triballeau/AFP/dpa

In Frankreich gilt derzeit die höchste Terrorwarnstufe. Wegen Bombendrohungen müssen nun mehrere Fluhäfen evakuiert werden. Wer steckt dahinter?

Von dpa 18.10.2023, 12:55 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Paris. Wegen Bombendrohungen sind in Frankreich die Flughäfen in Lille, Lyon, Nantes, Beauvais und Toulouse evakuiert worden. Am Mittwochmorgen seien dort entsprechende Drohungen eingegangen, berichtete der Sender BFMTV unter Verweis auf die Polizei.

In Lyon, Lille und Nizza wurde die Sperrung des Flughafens inzwischen wieder aufgehoben. Am Flughafen von Nizza sorgte ein herrenloses Gepäckstück am Mittwoch für einen Einsatz der Sicherheitskräfte. Inzwischen laufe der Betrieb aber wieder normal, teilte der Flughafen mit.

In Frankreich häufen sich seit einigen Tagen Bombendrohungen, insbesondere gegen Schulen. Die Polizei konnte aber bislang in keinem Fall irgendetwas Auffälliges entdecken. Der Pariser Louvre war ebenfalls von einem falschen Bombenalarm betroffen, Schloss Versailles am Mittwoch erneut und damit zum dritten Mal. Besucher wurden aufgerufen, das Schloss aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Wer hinter den Drohungen steckt, konnte noch nicht ermittelt werden.

In Frankreich gilt im Moment die höchste Terrorwarnstufe, nachdem ein islamistisch radikalisierter junger Mann in einer Schule in Arras am Freitag einen Lehrer erstach und drei weitere Menschen verletzte. Der Angreifer bekannte sich zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Er wurde von der Polizei überwältigt und festgenommen. Vor einem Gedenken in der Schule am Montag gab es dort ebenfalls eine Bombendrohung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Gewalt und Chaos bei Protesten in Tirana

Die Proteste gegen Missstände im Hochschulwesen und die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Edi Rama weiten sich aus. In der Hauptstadt Tirana kommt es am Samstag zu chaotischen Szenen.

Uhren zurückgestellt - Winterzeit hat begonnen

Zweimal pro Jahr wird in Deutschland an der Uhr gedreht. Seit dieser Nacht gilt wie in den meisten Ländern Europas bis Ende März wieder die Normalzeit. Die dunklere Jahreszeit steht bevor.