Hagenbecks Leoparden-Babys heißen Suko, Kenji und Chen Lu
Die Leoparden-Babys haben jetzt auch Namen. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Bei den Namen der drei kleinen Leoparden im Tierpark Hagenbeck hat auch die Öffentlichkeit Vorschläge gemacht. Wer bei Suko, Kenji und Chen Lu mitentschieden hat – und warum der Nachwuchs wichtig ist.
Hamburg. Die drei Leoparden-Babys aus dem Tierpark Hagenbeck haben jetzt auch Namen. Sie heißen Suko, Kenji und Chen Lu. Das gab der Tierpark am Donnerstag bekannt. Die drei Nordchinesischen Leoparden waren am 7. August zur Welt gekommen.
Den Namen Suko für eines der Männchen hat sich Tierpflegerin Nele Kolb ausgedacht. „Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag ausgewählt wurde und der kleine Leopard jetzt Suko heißt“, sagte Kolb. „Es ist schön, dass so viele Menschen Anteil an der Namensfindung genommen haben.“
Für den Namen seines Bruders, Kenji, entschieden sich die Instagram-Follower des Tierparks. Das kleine Leopardenweibchen heißt Chen Lu - ihr Name wurde aus den Vorschlägen der Zuschauer von RTL Nord ausgewählt.
Bei den Namen haben auch Instagram-Follower und Fernsehzuschauer mitentschieden. Foto: Marcus Brandt/dpa
Neues Gehege für Leopardenfamilie
Bei der Bekanntgabe ihrer Namen waren die drei Fellknäuel zurückhaltend und trauten sich nicht nach draußen. Sonst tapst das Leoparden-Trio aber neugierig durch das Außengehege und ist dort für Besucherinnen und Besucher zu sehen.
Die Leopardenfamilie lebt in einem 220 Quadratmeter großen neuen Gehege. Zwischen Baumstämmen und Felsen können die drei kleinen Racker nach Herzenslust klettern, toben und sich verstecken. Wer sie gerade nicht entdeckt, kann den Nachwuchs in der kuscheligen Höhle auf einem Monitor vor der Anlage beobachten.
Mit dem niedlichen Nachwuchs ist eine wichtige Aufgabe verbunden. Der Tierpark Hagenbeck beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das die Zucht bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut koordiniert. Ziel ist es, gesunde und genetisch vielfältige Populationen zu erhalten und dadurch einen Beitrag zum langfristigen Schutz der Art zu leisten.

Das neue Gehege für die Leopardenfamilie ist 220 Quadratmeter groß. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa