AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Wetter

Hochwasser in Schweiz: Rheinschifffahrt und Genf betroffen

Ein Blick auf die mobile Staustufe an der  Arve in Genf.

Ein Blick auf die mobile Staustufe an der Arve in Genf. Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE/dpa

Der Rhein bei Basel ist derzeit für die Schifffahrt nicht passierbar. In mehreren weiteren Kantonen sind Flüsse teilweise über die Ufer getreten, etwa in Freiburg und Bern.

Von dpa 15.11.2023, 11:30 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Basel. Nach starken Regenfällen ist der Rhein bei Basel wegen Hochwassers am Mittwoch für die Schifffahrt gesperrt worden. In Genf wurden vorsichtshalber fünf Brücken über den Rhone-Zufluss Arve gesperrt.

Am Rhein war das Dreiländereck zwischen Schweiz, Deutschland und Frankreich betroffen, wie die Schweizer Behörden meldeten. Die Schifffahrtssperre galt nach Angaben der Nachrichtenagentur Keystone-SDA von der Schweizer Stadt Rheinfelden über Basel bis nach Kembs in Frankreich. Laut der Prognose des schweizerischen Bundesamts für Umwelt sollte das Hochwasser am Rhein am Mittag den Höchststand erreichen und danach langsam zurückgehen.

In Genf wurde die Arve zu einem reißenden Strom mit einem Abflussrekord von 1000 Kubikmetern Wasser pro Sekunde, dreimal so viel wie üblich. Die Sperrung von fünf Brücken über den Fluss sorgte am frühen Morgen für ein Verkehrschaos, weil auch zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien unterbrochen wurden. Entlang des Flusses wurden vorsichtshalber Barrieren errichtet. Der Grund für die großen Wassermengen war laut dem Sender SRF nicht nur der Regen, sondern auch steigende Temperaturen auf den Bergen, die viel Schmelzwasser zur Folge hatten.

In mehreren weiteren Kantonen traten Flüsse teilweise über die Ufer, etwa in Freiburg und Bern. Im Wallis wurden Straßen wegen der Gefahr von Erdrutschen gesperrt.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Steinmeier: Müssen Lebensweisen überdenken

Eine Klima-Anwältin und ein Daniel Düsentrieb der Abwasserreinigung haben den Deutschen Umweltpreis erhalten. Richtige Feierlaune kam trotzdem nicht auf: „Wir begeben uns in immense Gefahr.“

Zweiter Ebola-Todesfall in Kenia

Insgesamt waren in Kenia neun mit Ebola infizierte Patienten bekannt - nun ist ein Zweiter von ihnen gestorben. Hinweise auf eine weitere Ausbreitung gibt es laut Regierung nicht.

Dänemark stoppt Nerzzucht

In der Corona-Pandemie tötete Dänemark aus Sorge vor dem Virus 15 Millionen Nerze. Später wurde die Zucht wieder erlaubt. Jetzt kommt das endgültige Aus: Spätestens 2029 ist Schluss mit Pelzfarmen.