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Halbleiterindustrie

Infineon verkauft Teil seines Speichergeschäfts

Infineon-Chef Jochen Hanebeck trennt sich von einem Teil des Speichergeschäfts. (Archivbild)

Infineon-Chef Jochen Hanebeck trennt sich von einem Teil des Speichergeschäfts. (Archivbild) Foto: Peter Kneffel/dpa

1,1 Milliarden Dollar für Speicherchips: Wer sich diesen Teil des Infineon-Geschäfts gesichert hat.

Von dpa 16.09.2026, 16:10 Uhr
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Neubiberg. Infineon verkauft einen Teil seines Speichergeschäfts für gut 1,1 Milliarden US-Dollar (knapp 1 Milliarde Euro). Käufer ist die Winbond Electronics Corporation aus Taiwan, wie Infineon mitteilt. Bei der Transaktion geht es um sogenannte NOR-Flash- und F-Ram-Speicher, die in den Bereichen Auto, Industrie und Infrastruktur eingesetzt werden. 

Rund 350 Mitarbeiter wechseln den Arbeitgeber, wenn der Verkauf alle behördlichen Genehmigungen erhält. Da es sich bei dem Geschäftsbereich um ein Erbe aus der Cypress-Übernahme vor einigen Jahren handelt, sind vor allem Mitarbeiter aus den USA, aber kaum aus Deutschland betroffen. Infineon will sich durch den Verkauf auf seine zentralen Wachstumsfelder konzentrieren.

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