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Suchaktion

Kleinflugzeug stürzt in Attersee – Wrack in 160 Meter Tiefe

Die Polizei setzte unter anderem Sonar und einen Tauchroboter ein.

Die Polizei setzte unter anderem Sonar und einen Tauchroboter ein. Foto: Matthias Kaltenleitner/FOTOKERSCHI via APA/dpa

Augenzeugen beobachten den Absturz. Eine Suchaktion mit Tauchroboter und Sonar wird gestartet. Die Bergung aus dem tiefen Alpensee ist herausfordernd.

Von dpa 26.08.2026, 15:15 Uhr
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Steinbach am Attersee. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in den österreichischen Attersee sind Wrackteile in rund 160 Meter Tiefe geortet worden. Das sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. „Wir gehen leider nicht von Überlebenden aus“, sagte sie.

Nachdem Zeugen den Unfall beobachtet hatten, wurde eine Suchaktion gestartet. Zuvor hatte die „Kronen Zeitung“ berichtet. Unter anderem wurden ein Sonar sowie Tauchboote und ein Tauchroboter an der Absturzstelle eingesetzt.

Die Sprecherin machte vorerst keine Angaben, ob sich eine oder zwei Personen in der einmotorigen Maschine befanden. Die Firma, auf die das Flugzeug mutmaßlich zugelassen ist, beantwortete Fragen der dpa vorerst nicht.

Maschine startete laut Flugplattform in Salzburg

Nach unbestätigten Angaben der Flugortungsplattform Flightradar24 war das zweisitzige Flugzeug in Salzburg gestartet. Wie die Polizei berichtete, handelte es sich um eine Maschine des Typs P2002 JF. Dieses Modell wird von der italienischen Firma Tecnam produziert.

Nachdem die Teile im Wasser lokalisiert worden waren, startete die Feuerwehr einen Versuch, das Wrack aus der Tiefe zu heben. Sollte dies nicht gelingen, müsste eine Spezialfirma mit der Bergung beauftragt werden, hieß es von der Polizei.

Der Attersee liegt in Oberösterreich und grenzt im Süden an das Bundesland Salzburg. Der von einem Gletscher geformte See ist durchschnittlich 85 Meter tief. Die tiefste Stelle liegt etwa 170 Meter unter der Wasseroberfläche.

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