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Kriegsverlust: Cranach-Gemälde kehrt nach Dresden zurück

Das nach Dresden zurückgekehrte Werk von Lucas Cranach dem Älteren soll später in der Gemäldegalerie Alte Meister ausgestellt werden (Archivbild).

Das nach Dresden zurückgekehrte Werk von Lucas Cranach dem Älteren soll später in der Gemäldegalerie Alte Meister ausgestellt werden (Archivbild). Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Kurfürst Friedrich kehrt heim: Ein Porträt von ihm galt Jahrzehnte als Kriegsverlust der Dresdner Gemäldegalerie. Dann tauchte es in Frankreich auf, nun ist es wieder „zu Hause“.

Von dpa 26.03.2026, 11:50 Uhr
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Dresden. Ein seit Ende des Zweiten Weltkrieg verschollenes Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553) und seiner Werkstatt ist in die Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister zurückgekehrt. Das kleinformatige Porträt zeigt Kurfürst Friedrich den Weisen und befand sich in französischem Privatbesitz, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit. Als es in einem Auktionshaus auf seine Herkunft überprüft wurde, stellte sich heraus, dass es einst zum Bestand der SKD gehörte. 

Die bisherigen Besitzer des Bildes und der Verein Museis Saxonicis Usui – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden halfen dabei, das Gemälde wieder an seinen ursprünglichen Herkunftsort zu bringen, hieß es. Ab sofort ist es in der aktuellen Sonderausstellung zu Friedrich dem Weisen im Münzkabinett des Residenzschlosses zu sehen. Nach dieser Präsentation wird das Werk dauerhaft in der Sempergalerie im Zwinger gezeigt.

Die SKD haben nach eigenen Angaben mit 67 Werken den weltweit größten Bestand an Cranach-Werken. 18 gingen im Zweiten Weltkrieg verloren, sieben sind inzwischen wieder nach Dresden zurückgekehrt. Insgesamt belaufen sich die Kriegsverluste der Dresdner Gemäldegalerie auf rund 500 Werke.

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