AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Vor neuer Kampagne

Lies scherzt über Niedersachsens Image

Mit Moin und Strandkorb: Regierungschef Lies beim Sommerfest der Landesregierung in Berlin. (Archivbild)

Mit Moin und Strandkorb: Regierungschef Lies beim Sommerfest der Landesregierung in Berlin. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa

Schön, aber langweilig und „das Bielefeld der Bundesländer“? Dieses Bild von Niedersachsen stimme so nicht ganz, sagt der Regierungschef.

Von dpa 20.01.2026, 15:45 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Adendorf. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies nimmt die Umfrageergebnisse zum Image seines Bundeslandes mit Humor. Viele Deutsche halten Niedersachsen zwar für landschaftlich schön – aber auch für ziemlich langweilig. Niedersachsen drohe damit zum „Bielefeld der Bundesländer“ zu werden, warnte am Montag der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

„Dass wir schön sind, würde ich bestätigen“, sagte Lies nun mit einem Augenzwinkern nach einer Kabinettsklausur in Adendorf bei Lüneburg. „Dass wir langweilig sind, glaube ich nicht. Und über Bielefeld will ich an dieser Stelle nichts sagen, da würde ich Ärger mit dem Regierungssprecher kriegen.“

Regierungssprecher Christian Budde ist Fan von Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld – und konnte sich eine Replik auf den Seitenhieb nicht verkneifen: „Bielefeld ist eine ganz großartige Stadt, Niedersachsen ist ein ganz großartiges Bundesland“, entgegnete er lachend.

Zehn Millionen Euro für neue Kampagne

In der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach hatten 87 Prozent gesagt, Niedersachsen habe schöne Landschaften. Gleichzeitig bezeichneten 22 Prozent das Land als langweilig.

Niedersachsens Landesregierung bereitet derzeit eine neue Standortkampagne vor und stellt dafür 2026 und 2027 insgesamt bis zu zehn Millionen Euro bereit.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Stromausfall sorgt für Großbrand im Norden

Ein Netzfehler legte am Morgen in fünf Kreisen Schleswig-Holsteins den Strom für rund 40.000 Menschen lahm. Auf den Stromausfall folgten Brände mit teils enormen Schadenshöhen.