Lufthansa steigert Sommer-Gewinn trotz teuren Kerosins
Für das laufende Jahr erwartet Vorstandschef Carsten Spohr jedoch deutlich höhere Ausgaben für Kerosin. (Archivbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Die Lufthansa muss im dritten Quartal mehr als eine halbe Milliarde Euro zusätzlich für Kerosin aufbringen und steigert dennoch ihren Gewinn. Welche Geschäfte und Entwicklungen dazu beitragen.
Frankfurt. Die Lufthansa hat die stark gestiegenen Kerosinpreise dank teurerer Tickets und guter Geschäfte mit Wartung und Fracht gut weggesteckt. Obwohl die Ausgaben für Treibstoff um mehr als eine halbe Milliarde Euro stiegen, verdiente der Luftverkehrskonzern im dritten Quartal unter dem Strich mit knapp 1,3 Milliarden Euro 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Dazu trugen auch Sondereffekte bei, wie die Airline mitteilte. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) legte immerhin um sechs Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro zu und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.
Für das laufende Jahr erwartet Vorstandschef Carsten Spohr jedoch deutlich höhere Ausgaben für Kerosin. Insgesamt dürfte die Treibstoffrechnung auf 9,3 Milliarden Euro klettern. Das sind 600 Millionen Euro mehr als noch im Sommer angekündigt.